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Dießen

30.11.2018

Dießen leuchtet und strahlt über seine Grenzen hinaus

Ob Groß oder ganz Klein: Viele Dießener ließen sich durch die Aktion „Dießen leuchtet“ des örtlichen Gewerbeverbands auf die Straßen locken und genossen die besondere Atmosphäre in der Vorweihnachtszeit.
Bild: Alois Kramer

Tausende Besucher flanieren bei der elften Auflage „Dießen leuchtet“ durch die Straßen. Was dieses Jahr alles geboten war.

Die ersten, die am Abend gegen 17 Uhr ins Herz der Marktgemeinde Dießen strömten, waren Eltern mit ihren kleinen Kindern. Die mussten schließlich bald ins Bett. Aber die Erwachsenen wollten halt auch die kleinen Bürger wenigstens ein bisschen am Zauber von „Dießen leuchtet“ teilhaben lassen. Zum elften Mal fand das Lichtspektakel in der Marktgemeinde statt - wie immer am Donnerstag vor dem ersten Adventswochenende.

Livemusik und Lesungen

Organisiert und durchgeführt wurde die optisch auffällige Aktion vom Gewerbeverband Dießen unter der Leitung seiner Vorsitzenden Uschi Wacke. Kaum hatte sich gegen 17.30 Uhr die Nacht über den Ortskern gesenkt, erstrahlte der in den verschiedensten Farben. Von der Mühlstraße bis hinauf zur Herrenstraße beteiligten sich auf diese Weise zahlreiche Geschäfte an dem Ereignis, das im Wortsinne über die lokalen Grenzen hinausstrahlt. Für Kinder gab es eine Märchenlesung in der Albert Teuto Bibliothek, Livemusik zum Wohlfühlen wenige Schritte entfernt beim Haushaltswarengeschäft Hudler. Weihnachtliche Weisen intonierten auf ihrem Bassflügelhörnern zwei Musiker der Bläsergruppe Dießen vor dem Lokal Michi Hoch 2 in der Mühlstraße. Und auch die Bläserklasse der Carl-Orff-Schule intonierte Weihnachtslieder. Gitarrenmusik und eine Lesung von Gedichten in Allgäuer Mundart gab’s im Ammersee Küchenstudio.

Besonders anrührend war aber der Auftritt der Kinder vom Naturkindergarten. Sie kamen mit kleinen Laternen zum Untermüllerplatz und sangen: „Alles Licht leuchtet um Dich und lässt Dich strahlen.“ Stolz erzählte der dreijährige Maximilian, dass er soeben das Licht der Laterne ausgepustet habe.

Feuerzauber und Lichtertanz

Der Abend war mit seinen rund 30 Programmpunkten sehr ausgewogen. Die größte Aufmerksamkeit hatte der Feuerzauberer von „Ilumina – Lichtertanz aus Weilheim“. Dahinter steckte der 22-jährige Lehramtsstudent Maximilian Braune. Seine Hilfsmittel sind Lampenöl, Kohle und Eisenspäne. „Die schlagen Funken“, erklärte er. Sein wichtigstes Instrument: die Poi. Das sind Kugeln an Ketten, die mit dem Textil Kevlar gefüllt sind.

Die schwang Max am Untermüllerplatz zum Staunen des Publikums. Seine Show dauerte etwa 20 Minuten. Um 18.30 Uhr bei der Drogerie Loh, dann vor dem Unterbräu am Untermüllerplatz, jeweils vor etwa 200 Zuschauern. Die zahlreichen Besucher freuten sich wie auch die Veranstalter über das gelungene Spektakel vor dem ersten Advent in der Ammerseegemeinde.

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