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Ein Beruf, auf den man bauen kann

Kommentar Von Stephanie Millonig
28.08.2020

Plus Maurer ist ein wichtiger Beruf und es wäre schön, wenn mehr junge Leute Lust hätten, diesen und andere Handwerksberufe zu ergreifen, kommentiert LT-Redakteurin Stephanie Millonig die Situation auf dem Ausbildungsmarkt.

Positive Zahlen vom Ausbildungsmarkt im Landkreis Landsberg: Es sind mehr Lehrstellen besetzt als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Die Zahlen, wie viele Betriebe und Unternehmen noch Auszubildende suchen, werden jedoch erst am Dienstag veröffentlicht. Klar ist jedoch jetzt schon, dass es auch heuer in manchen Bereichen an Interessenten fehlt. Beispielsweise für den Maurerberuf, der offensichtlich wenig Ansehen hat.

Ein Haus zu bauen ist eine ursprüngliche Tätigkeit

Und das ist nur bedingt verständlich. Sicher, die Arbeit ist körperlich anstrengend und wer auf dem Bau arbeitet, ist oft Wind und Wetter ausgesetzt. Aber wer ein Haus mauert, verrichtet eine der ursprünglichsten menschlichen Tätigkeiten. Er kann sich mit den verschiedensten traditionellen Bauweisen vertraut machen, sich aber auch in hochmoderne Techniken einarbeiten. Und er kann – wortwörtlich – für sich selbst einiges aufbauen. Bleibt zu hoffen, dass die Corona-Krise wenigstens in der Hinsicht etwas Positives hat und junge Leute dazu bringt, sich für diese Berufe zu interessieren. Denn die berufliche Sicherheit dürfte gewährleistet sein, wenn es in Zukunft immer weniger Handwerker und Facharbeiter gibt.

Lesen Sie dazu auch: Lehrstellen: Maurer sind im Landkreis Landsberg weiterhin gesucht

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