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Hofstetten

14.02.2018

Ein brennendes Klo und kreisende Kühe

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4 Bilder
Das Prinzenpaar Ramona Kaindl und Lukas Bosch in heuer etwas weniger femininer Begleitung.
Bild: Ulrike Reschke

Beim Faschingsumzug in Hofstetten werden wilde Geschichten ans Licht gebracht. Und das Prinzenpaar hat eine ungewöhnliche Garde dabei.

Nur alle zwei Jahre schlängelt sich der Gaudiwurm zu Klängen des Musikvereins durch Hofstetten. Dieses Jahr mit dabei: das Prinzenpaar mit der Garde, die sich zwar in der rot-weißen Garde-Uniform, jedoch weniger feminin als üblich zeigte ... Den Umzug sowie den Kehraus im Feuerwehrhaus organisierte der Burschenverein.

Die üblichen Legenden

Vom Start- und Zielpunkt, dem Feuerwehrhaus, startete am Faschingsdienstag um 14.33 Uhr der Umzug mit einem ersten Halt an der Mariensäule. Dort hatte das Prinzenpaar, Ramona Kaindl und Lukas Bosch, den ersten Auftritt für die gereimte Parade der Ereignisse aus dem Dorfleben. Da die „üblichen Faschingslegenden“ sich seit zwei Jahren nicht blamiert oder die Spitzel der Burschen bestochen hätten, blieb der für sie reservierte Wagen leer.

Automatik heißt nicht automatisch

Im Text und auf einem Wagen jedoch dabei: das bei einer Feier in der Burschenhütte abgefackelte Dixi-Klo, der Viehanhänger mit Hintertürchen eines Landwirts, dessen Kühe, anstatt verladen zu werden, stundenlang im Kreis liefen. Dass Automatik bei einem Auto nicht automatisch autonomes Fahren bedeutet, bekam ein Hofstettener zu spüren und in einem Wagenaufbau verewigt aufs Brot geschmiert.

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Sportliche Geschichten

 Auch sportliche Dorfgeschichten waren zu erfahren, wie die über den zum TSV Finning „konvertierten“ ehemaligen FC Hofstetten-Trainer oder die FCH-Mannschaft, die wie die Großen zum Trainingslager an den Gardasee fuhr.

Was Gut Aiderbichl für Rind und Pferd, sei die Gemeinde Hofstetten für alte Gebäude, so das Prinzenpaar. Denn neben der alten Schule in Hofstetten kaufte die auch das Wirtshaus in Hagenheim, „weil die Tell-Schützen nicht nach Hofstetten ins Schützenheim wollen“. Für die große Politik kamen Merkel und Schulz auf dem kleinsten Wagen, einer Ape, „zu Wort“. Auch sich selbst sparten die Burschen nicht aus und berichteten von dem Wagen, der bei der TÜV-Abnahme gleich die überfällige Routinekontrolle sowie eine Reparatur bekam.

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