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Apfeldorf

16.02.2018

Eine Million Euro für den Römerring

Am Apfeldorfer Römerring kann bald gebaut werden. Der Gemeinderat hat jetzt den Auftrag für die Tiefbauarbeiten vergeben.
Bild: Symbolfoto Bernhard Weizenegger

Die Tiefbauarbeiten für das Baugebiet in Apfeldorf sind jetzt vergeben. Warum sich das gar nicht so einfach gestaltete.

Dem Jahresanfang sei die Preisgestaltung geschuldet, so Wolfgang Buchner vom Ingenieurbüro. Sieben lokale Firmen hatten sich an der Ausschreibung für die Tiefbauarbeiten im Apfeldorfer Baugebiet Römerring beteiligt. Mehrheitlich sei versucht worden, neue, höhere Preisniveaus zu erreichen.

Eine gute Schätzung

In seiner Kostenschätzung hatte Buchner die Arbeiten auf gut 1,3 Millionen Euro geschätzt. Neben dem Tiefbau für die Entwässerung und der Wasserleitungserneuerung sowie der Straßenherstellung im Römerring Nord (Keltenstraße) geht es auch um den Deckenbau im Bereich Esele sowie den Kanal in der Schlossbergstraße. „Im Durchschnitt aller Angebote“, so Buchner, sei diese Schätzung sehr gut gewesen, wobei zwei Angebote zugunsten der Gemeinde nach unten abwichen. Man erkenne aber, dass die Firmen am Anfang des Jahres versuchten, höhere Preise durchzudrücken.

Die günstigere Variante

Schließlich machte eine Firma aus Peiting das Rennen, deren Angebot bei ziemlich genau einer Million Euro brutto lag. Abzuklären galt es bei der Entscheidung im Gemeinderat, welche Variante nun umgesetzt werden soll. Buchner hatte je zwei unterschiedlich teure Varianten im Angebot, wobei die Räte die jeweils günstigste akzeptierten. So werden die Rinnsteine in einem bearbeiteten Granit ausgeführt, die anliegenden Parkbuchten in Schottergrün. Alternativ hätten die Räte gesägten und gestockten Granit nehmen können und Rasengittersteine. So aber stünden die Fahrzeuge auch im Trockenen, befand das Gremium.

Gemeinde spart gut 9000 Euro

Außer in der Schlossbergstraße, wo schon die Hausanschlüsse in Steinzeug ausgeführt sind, wird der Schmutzwasserkanal mit Polypropylen-Rohren hergestellt. Dabei spart die Gemeinde gut 9000 Euro im Vergleich zum Steinzeug. Nachdem die Gemeinderäte dem Angebot zugestimmt hatten, wird es nun ein Vergabegespräch geben, so Buchner, bei dem auch die Bauausschussmitglieder dabei sind. Unter anderem geht es dabei um das Vorgehen beim „kalten“ Nahwärmenetz. 

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