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Dießen

09.11.2019

Erneuter Wechsel an der Spitze des Dießener Seniorenbeirats

Marlen Emhofer (links) hat für die scheidende Vorsitzende des Dießener Seniorenbeirats, Ute Kelm, einen Blumenstrauß als Dankeschön mitgebracht.
Bild: Alois Kramer

Plus Warum Ute Kelm den Vorsitz im Dießener Seniorenbeirat nach nur wenigen Monaten wieder abgibt. Die Senioren wollen, dass Temposünder gejagt werden.

Ute Kelm eröffnete als Vorsitzende die Sitzung des Dießener Seniorenbeirats und blieb das aber nur noch wenige Minuten. Anschließend gab sie ihren Rücktritt bekannt. Aus persönlichen Gründen, wie sie erklärte. Ihr Nachfolger ist der bisherige Schriftführer Dr. Ludger Stürwald.

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Kelm gibt das Amt "schweren Herzens" auf

Erst im Juni war Ute Kelm zur Vorsitzenden des neugewählten Seniorenbeirats bestimmt worden. Die sieben Mitglieder des Gremiums hatten sich einstimmig auf die 64-jährige Seniorin aus St. Georgen verständigt. Persönliche Gründe führten dazu, dass sie das ihr übertragene Amt schweren Herzens wieder zurückgeben musste, wie sie sagte. Anschließend verständigte sich der Seniorenbeirat ohne Gegenstimme auf Dr. Ludger Stürwald als neuen Sprecher, der nun dem Gremium bis zu den nächsten Beiratswahlen im Jahr 2022 vorstehen wird. Er bedankte sich dann auch für „die hervorragende Arbeit“ der scheidenden Vorsitzenden.

Der Nachfolger war schon mal dabei

Als Nachrücker kam nun auch Alfred Kube wieder in den Beirat. Er war Mitglied im Vorgängergremium. Für die nun vakante Stelle als Schriftführer wurde Brigitte Lommatzsch mit fünf Stimmen und einer Enthaltung ins Amt gewählt.

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Dann jedoch galt es, noch eine Tagesordnung abzuarbeiten. So diskutierten die Senioren eine für sie einfache Lösung der Verkehrsbelastung in der Mühlstraße: Sie wünschen sich eine Einbahnstraßenregelung für die Magistrale. Die Einbahnstraße solle vom Beginn der gepflasterten Fläche bis zum Untermüllerplatz reichen. Der Gewinn dieser Verkehrsregelgung liege unter anderem darin, dass durch den fehlenden Gegenverkehr mehr Parkplätze zur Verfügung ständen.

Die Senioren wollen eine strikte Tempoüberwachung

Dem Argument, Einbahnstraßen laden zum Rasen ein, begegnete Antragsteller Dr. Ludger Stürwald mit einer zu installierenden permanenten Geschwindigkeitsmessung. Die erfasse jedes Fahrzeug beim Einfahren in die Fußgängerzone und auch beim Verlassen. Dem Antrag von Dr. Stürwald wurde einstimmig stattgegeben. Über Kosten der Messanlage wurde nicht gesprochen.

Beantragt hatte zudem Horst Stelzer eine Ruhebank im Kapellenweg und in der Schützenstraße. Er begründete seinen Antrag damit, dass es für ältere Menschen, die beispielsweise im Augustinum wohnten, ohne eine Verschnaufpause sehr mühsam sei, ins Zentrum zu gelangen. Daher schlug er die beiden Standorte vor.

Ampelschaltung am Rathaus optimieren

Auch Nachrücker Alfred Kube stellte einen Antrag. Bei ihm ging es um einen gekennzeichneten Behindertenparkplatz am Bahnhof in Riederau. Bis jetzt gebe es dort keinen. Schließlich beklagte Dr. Stürwald die Ampelschaltung an der Rathauskreuzung. Dort wäre es zur Sicherheit der Fußgänger notwendig, meinte er, deren Grünphase drei Sekunden vor der Autofahrergrünphase zu schalten. So hätten die Fußgänger beispielsweise bei der Überquerung von der Rathausseite auf die Südseite der Straße einen sicheren Vorsprung. Alle drei Anträge wurden einstimmig angenommen und werden nun an die Verwaltung weitergeleitet.

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