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Kaufering

26.02.2018

Floorball: Der Sprung auf Platz sechs gelingt

Spielertrainer Tobias Hutter (rotes Trikot) hat mit seinem Team in Schriesheim die enorm wichtigen Punkte geholt, die den Red Hocks Kaufering wieder den sechsten Platz in der Tabelle der 1. Bundesliga einbringen.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Der Pflichtsieg beim Tabellenletzten fällt für die Red Hocks Kaufering äußerst knapp aus. Das Spiel bei Spitzenreiter Weißenfels endet in einem Debakel.

Spannender hätten es die Kauferinger Floorballer in Schriesheim kaum machen können. Doch am Ende hatten sie das Glück des Tüchtigen. Sie setzten sich mit 4:3 ganz knapp durch und holten die drei wichtigen Punkte, die ihnen wieder den sechsten Tabellenplatz einbrachten, der den direkten Klassenerhalt in der 1. Bundesliga und die Teilnahme an den Play-offs bedeutet. Drei Spiele stehen in dieser Saison noch aus – da gilt es für das Team von Kapitän Maximilian Falkenberger, diesen Platz zu verteidigen.

Die Red Hocks liegen in Weißenfels schnell hinten

Ein Doppelspieltag stand für die Floorballer am Wochenende an, und der Kontrast konnte kaum größer sein, denn am Samstag waren sie beim Klassenprimus Weißenfels zu Gast, am Sonntag dann bei Schlusslicht Schriesheim. Hatte man insgeheim auch schon gegen Weißenfels auf eine Überraschung gehofft, so wurde diese schnell zerstört: Schon nach fünf Minuten lagen die Kauferinger mit 0:3 zurück, in die erste Pause ging es mit einem 7:3 für die Gastgeber. Und diese behielten ihren „Torrhythmus“ bei – mit 21:4 gab es einen deutlichen Erfolg für den Spitzenreiter.

Also mussten die Punkte in Schriesheim her, und da konnten die Kauferinger auch wieder auf Kapitän Maximilian Falkenberger bauen, der im ersten Spiel gefehlt hatte. Konzentriert begannen die Kauferinger, konnten die erste Strafe für die Gastgeber zwar nicht nutzen, doch mit einem Doppelschlag (11./12.) gingen sie durch Julian Rüger und Marco Tobisch in Führung. Den Anschlusstreffer von Schriesheim beantwortete Falkenberger mit dem 3:1. Im zweiten Abschnitt ging es weiter hin und her, doch nur das Schlusslicht durfte einmal jubeln – beim Treffer zum 2:3 (29.).

Kaufering ist lange Zeit in Unterzahl

Ruppig wurde es im letzten Abschnitt und als mit vier gegen vier gespielt wurde, traf erneut Falkenberger zum 4:2 (48.). Und dann machten es die Kauferinger richtig spannend, denn unmittelbar nach dem Treffer kassierten sie immer wieder Strafen, sodass sie fast acht Minuten in Unterzahl waren - zeitweise sogar mit zwei Mann weniger.

Schriesheim witterte seine Chance, konnte das Powerplay aber nicht wirklich gefährlich gestalten – oder scheiterte an Kauferings Keeper Dominik Bürger. Erst in der 47. Minute fiel dann doch noch das 3:4 – und gut drei Minuten sind sehr lang im Floorball. Schriesheim warf alles nach vorne, schwächte sich in der letzten Minute dann aber selbst durch eine Strafzeit. So brachten die Kauferinger den knappen Vorsprung über die Zeit. Trotz der deutlichen Niederlage im ersten Spiel hat sich der Ausflug gelohnt, jetzt darf man Platz sechs nur nicht mehr hergeben.

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