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28.07.2010

Grünes Licht für Neubau am Schongauer Krankenhaus

Große Baumaßnahmen stehen am Krankenhaus Schongau an: Ein Gebäudeteil im südlichen Komplex (der mittlere Riegel ohne rotes Dach) wird abgerissen und neu gebaut. Über der Liegendanfahrt (im nördlichen Bereich Richtung Hubschrauberlandeplatz) werden die Kreißsäle neu errichtet. Foto: Krankenhaus GmbH
Bild: Krankenhaus GmbH

Schongau Freude am Krankenhaus Schongau: Die Staatsregierung hat nach Angaben der Krankenhaus GmbH Landkreis Weilheim-Schongau der Förderung der geplanten Sanierungs- und Neubaumaßnahmen mit 12,7 Millionen Euro zugestimmt. Das heißt: Grünes Licht für den Neubau der Kreißsäle sowie eines Bettenhauses wie auch für den Umzug der Intensivstation. Die Gesamtkosten der Neu- und Umbaumaßnahmen werden sich auf rund 17 Millionen Euro belaufen. Baubeginn ist Anfang 2011.

"Wir freuen uns sehr, mittelfristig unseren Patientinnen und Patienten neue Räumlichkeiten, die modernen Standards entsprechen, bieten zu können", sagte Elisabeth Ulmer, Geschäftsführerin der Krankenhaus GmbH Landkreis Weilheim-Schongau.

Die Neubaupläne betreffen den Gebäudeteil zwischen der Abteilung für geriatrische Rehabilitation und dem Marie-Eberth-Altenheim im südlichen Komplex des Krankenhausgeländes. Der Bau aus dem Jahr 1956 ist stark sanierungsbedürftig. Insbesondere beschädigte Dachabdichtungen sowie die mangelnde Dichtung der Fenster stören den Betriebsablauf und bringen hohe Energieverluste mit sich. Die Zimmergröße sowie die Ausstattung entsprechen nicht mehr modernen Standards.

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Grünes Licht für Neubau am Schongauer Krankenhaus

Die Neubaumaßnahmen ermöglichen es, veränderten Behandlungsabläufen Rechnung zu tragen. So wird die Entbindungsstation mit zwei Kreißsälen komplett umziehen. Die Kreißsäle werden in einen aufgeständerten Anbau auf der Nordseite des Krankenhauses über der Liegendanfahrt neu gebaut. Dadurch rücken die Kreißsäle näher an den OP-Trakt heran, sodass bei eventuellen Komplikationen während einer Geburt eine Verlegung schnell möglich ist. Ebenfalls ist die Verlegung der Intensivstation geplant. Auch sie wird näher an den OP-Trakt und den Aufwachraum rücken.

Das zweistöckige Gebäude im Südkomplex wird abgerissen und neu errichtet. Der Bau, in dem bisher noch Arzt- und Untersuchungsräume untergebracht sind, wird im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss mit Pflegestationen belegt. Die Zimmer werden dann in Größe und Ausstattung den Patienten Komfort bieten. So wird es mehr Einzelzimmer geben, jedes Zimmer wird mit einer Nasszelle ausgestattet sein.

Die Kellerräume bieten Platz für Technik und Lager. Unter anderem sollen die Wöchnerinnenstation sowie die Pflegestation für gynäkologische Patientinnen in den Neubau einziehen. Die frei werdenden Räume in der bisherigen Wöchnerinnenstation werden zu Arzt- und Untersuchungsräumen, wie es hieß. (lt)

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