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Jahresbilanz

01.04.2014

Hochwasser: Feuerwehr ist noch mehr gefordert

Zweiter Bürgermeister Peter Fastl (links) gratulierte bei der Versammlung der Riederauer Feuerwehr Johann Vetterl, der für 40 Jahre Dienst geehrt wurde.
Bild: Jürgen Grötzinger

Feuerwehr Riederau leistete 2260 Stunden Dienst

Die Feuerwehr Riederau blickt zurück auf ein Jahr im Zeichen des Hochwassers, das im Juni den Ammersee über die Ufer treten ließ und bisweilen Keller und Unterführungen flutete. War im Jahr davor gar kein „Wassereinsatz“ nötig, gab es 2013 gleich deren 17 (neben überfluteten Kellern und Unterführungen musste auch Treibgut beseitigt werden, außerdem gab es zwei Rohrbrüche). Daher erhöhte sich auch die Gesamtzahl der Einsätze von 32 auf 42.

„2260 Stunden freiwilliger Einsatz leisteten zusammen alle aktiven Mitglieder im Jahr“, fasste Kommandantin Manuela Fink zusammen, davon gehen 1632 Stunden auf das Konto von Übungen und 628 auf das von Einsätzen.

Der Ernstfall bestand vorwiegend aus der Technischen Hilfeleistung (THL): 34 THL-Einsätze, dazu kamen drei Sicherheitswachen, zwei Brandnachschauen (Kerzenbrand in einem Treppenhaus, einmal wegen Gasgeruchs) und drei Fehlalarme. Die Feuerwehrleute halfen auch beim Aufbau des Adventsmarkts und bei der Absperrung beim Töpfermarkt. Jedes Jahr richtet man auch ein Dorffest aus, dessen Einnahmen für einen kleinen Überschuss in der Kasse sorgen.

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Dafür stehen der Mannschaft derzeit 37 Feuerwehrleute und sieben Feuerwehrfrauen zur Verfügung. Auf den relativ hohen Frauenanteil verwies auch Vorsitzender Johann Vetterl, außerdem auf die 752 Stunden Jugendarbeit, für die er den Jugendwarten Alexandra Ortner und Josef Vetterl dankte. Den Nachwuchs trotz der Konkurrenz immer neuer Freizeitangebote für die Feuerwehrarbeit zu motivieren, sei eine zunehmende Herausforderung. Dies thematisierten sowohl Manuela Fink als auch Vetterl. Zudem seien Schüler und Auszubildende immer weniger am Ort am Lernen, sondern in umliegende Kommunen verteilt. Das betreffe ebenso die Berufstätigen, war in der Versammlung zu erfahren. Und Arbeitgeber seien immer weniger bereit, auf diesen Dienst am Bürger Rücksicht zu nehmen. Übungen und Versammlungen finden daher inzwischen eine Stunde später am Abend statt, so die Reaktion der Feuerwehr auf diese Veränderung.

Johann Vetterl für 40 Dienstjahre geehrt

Nach dem Kassenbericht und Vorstandswahlen gab es zum Schluss eine besondere Ehrung. Johann Vetterl wurde für seine nun 40-jährige Dienstzeit geehrt. Vetterl ist seit 1987 auch Vorsitzender des Feuerwehrvereins. (jmgr)

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