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Neuanfang

03.12.2012

Keltenbrunnen sprudelt weiter

Der Keltenbrunnen sprudelt in Utting weiter.
Bild: Archivbild

Ammertaler Getränke GmbH übernimmt Uttinger Mineralwasser-Produktion

Der Keltenbrunnen hat einen neuen Eigentümer. Zum ersten Dezember hat die Ammertaler Getränke GmbH die Vermögenswerte und den Geschäftsbetrieb von „Echt Uttinger/Uttinger Keltenbrunnen“ übernommen und wird diesen weiter ausbauen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Vorrangiges Ziel sei es gewesen, den Standort und so viele Arbeitsplätze, wie möglich zu erhalten. Die Uttinger Mineralquelle GmbH beziehungsweise Noll Getränke e.K. hatten im September 2011 Insolvenz beantragt. Das mittelständische Unternehmen mit einem Jahresausstoß von acht Millionen Flaschen war beim Versuch, im Discountermarkt Fuß zu fassen, in finanzielle Schieflage geraten (LT berichtete). Kosten und Einnahmen der Produktion von 1,5-Liter-Pet-Flaschen entwickelten sich anders, als kalkuliert. Im Dezember 2011 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Geldgeber ist Franz Scheitz, der in der Schweiz lebt. „Die Verhandlungen waren intensiv, aber letztlich erfolgreich. Die Ammertaler Getränke GmbH hat für den Mineralbrunnen, den sie übernehmen wird, ein langfristiges Unternehmenskonzept entwickelt“, so Scheitz in der offiziellen Stellungnahme des neuen Unternehmens. „Es freut uns, dass wir es mit dieser Lösung geschafft haben, unser Ziel zu erreichen und die Aktivitäten fortführen können“, so Hilde Noll, die die Geschäftsleitung der Ammertaler GmbH übernimmt.

Gemeinsam mit ihrem Mann Alexander Noll hatte Hilde Noll die Geschäfte des Nollschen Familienbetriebes seit Anfang 2011 gemeinsam geführt. Alexander Noll hat sich beruflich bereits neu orientiert und ist bei der Ammertaler Getränke GmbH nicht mehr tätig. Die Mitarbeiter seien über die neue Situation bereits informiert, so die Geschäftsleiterin, die der Belegschaft für ihr Engagement und Treue dankt. „Ohne die Unterstützung der Mitarbeiter hätte man den Betrieb in der Insolvenz nicht fortführen können.“ Die Mitarbeiter würden übernommen. Scheitz investiert, wie Hilde Noll dem Landsberger Tagblatt erläutert, in regionale Unternehmen und steht geschäftlich nicht mit der gleichnamigen Molkerei Scheitz in Andechs in Verbindung.

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