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Mehr Radler dank Lechsteg?

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Mehr Radler dank Lechsteg?

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    Das alte Brückensystem am Mutterturm soll ersetzt werden.
    Das alte Brückensystem am Mutterturm soll ersetzt werden. Foto: Foto: Thorsten Jordan

    Landsberg Das Ansinnen der Landsberger UBV, mit einem Bürgerbegehren den Bau eines Lechstegs zwischen Mutterturm und Inselbad zu verhindern, schlägt hohe Wellen. Nun äußern sich Landrat Walter Eichner, Stadtheimatpfleger Werner Fees-Buchecker und Stadtrat Wolfgang Buttner von der ÖDP zu dem Thema. Sie sprechen sich allesamt für den Neubau aus.

    „Wir sprechen von etwa 700 Schülern, die auf einem möglichst sicheren Weg zum Busbahnhof kommen sollen“, sagt Walter Eichner. Für den Lechsteg vom Inselbad zum Mutterturm spreche, dass Schüler, die über die Karolinenbrücke zum Bahnhof gehen, Straßen queren müssten, auf denen reger Verkehr herrsche – mindestens 30 ein- und ausfahrende Busse. Derzeit erfolgen Fahrten ab dem Hauptplatz zwischen 13.15 und 13.25 Uhr. Jede spätere Abfahrt hätte Auswirkungen auf den Schulverkehr im Landkreis. Die Entfernung vom Ignaz-Kögler-Gymnasium zum Bahnhof über den Lechsteg wäre nur unwesentlich länger als der bisherige Weg zum Hauptplatz. Somit könnten die Abfahrtszeiten der Busse stabil gehalten werden.

    Aufwertung des Mutterturms

    Unverständnis gegenüber dem Vorgehen der UBV zeigt Werner Fees-Buchecker. Seiner Meinung nach sind Belange der Denkmal- und Heimatpflege durch den Bau des Stegs nicht beeinträchtigt. Die Wegeführung im Park um den Muttertrum könne im Sinne der einst von Hubert von Herkomer geplanten Anlage optimiert werden. „Durch den Standort des westlichen Brückenkopfes auf der oberen Kante des Geländes ist gewährleistet, dass keinerlei aufwendige Rampen für Fahrräder oder Kinderwagen die Gartenanlage beeinträchtigen.“ Dass der Denkmalpflege großes Gewicht beigemessen werde, zeige sich daran, dass sowohl die Fachreferentin des Landesamtes für Denkmalpflege als auch der Stadtheimatpfleger als sachverständige Teilnehmer des Preisgerichtes geladen waren. „Ich bin sicher, dass die neue Holzbrücke zu einer Aufwertung des Mutterturms beitragen wird.“

    Eine sichere Wegeverbindung für Radfahrer in die Innenstadt über den Lech ist nach Meinung von Wolfgang Buttner überfällig. Mit der geplanten Brücke verbindet er die Hoffnung, dass viele Bürger aufs Fahrrad gebracht werden. Dadurch werde letztlich auch der Hauptplatz entlastet, eine Erweiterung der Tiefgarage in der Lechstraße wäre vielleicht nicht mehr notwendig. Die Konstruktion aus Holz begrüßt er. Dies bedeute im Vergleich zu anderen Materialien eine enorme Einsparung an CO2-Emissionen. (lt)

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