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Ruethenfest: Kinder spielen auch analog

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Kommentar Von Stephanie Millonig
21.07.2019

Holzspielsachen und einfache Geschicklichkeitsaufgaben. LT-Redakteurin Stephanie Millonig findet es sehr positiv, dass Buben und Mädchen daran immer noch Spaß haben.

Holzkugeln an Seilen, die über eine Stange geworfen werden, Wettkämpfe, bei denen es darum geht, sich gegenseitig mit einem Leinensack voller Stroh zu treffen und von einem Balken zu werfen oder Zielschießen mit einer großen Steinschleudermaschine – die Prinzipien der Spiele in den Rue-thenfestlagern sind recht einfach.

Die Kinder sind ernsthaft bei der Sache

Umso beeindruckender ist es zu sehen, mit welcher Ernsthaftigkeit die Kinder sich mit diesen Spielen beschäftigen oder auch ihrer Aufgabe als Darsteller in einer der Gruppe oder auf einem der Themenwagen nachkommen. Da wird als Edeldame auch nach über einer Stunde Zuggeschehen huldvoll gewinkt oder als Pandur grimmig angegriffen. Und die Spielmannszüge trainieren seit Herbst, dass es auch klappt mit dem Takt beim Ruethenfestzug.

So sind die Kinder nicht nur einfach sehr nett anzuschauen in ihren pittoresken historischen Kostümen oder bunten Kleidchen. Es freut einen auch zu sehen, dass diese Kinder offensichtlich Gefallen an ganz einfachen Dingen finden können und Spiele nicht immer digital sein müssen. Gemeinsam auf Stroh zu übernachten macht also immer noch Spaß.

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