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Hofstetten

04.06.2018

Süß und deftig – Hauptsache Knödel

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Elisabeth Seebauer hatte die Idee zum Knödelfest und schaffte es, ein riesiges Helferteam zu begeistern. Das Knödelfest in Hofstetten war wieder ein Erfolg.
Bild: Ulrike Reschke

Das war eine runde Sache: Die Bergschützen Hofstetten haben einen besonderen kulinarischen Abend organisiert. Hunderte Knödel gehen über die Theke.

Vielseitig und abwechslungsreich – Knödel sind viel mehr als die meist runden Dinger aus Semmeln oder Kartoffeln. Davon konnten sich die Besucher des Knödelfestes in Hofstetten überzeugen. 13 verschiedene Knödelgerichte - von herzhaft bis süß - standen dort im Mittelpunkt. Ausrichter des Festes waren die Bergschützen. Den musikalischen Part hatte der Musikverein Thaining übernommen, der zunächst traditionell aufspielte und zu späterer Stunde auf Stimmungsmusik umschwenkte.

Die Idee brachten sie aus dem Süden mit

Zum Auftakt zogen die Knödelköchinnen zu den Klängen des Konzertmarsches „Mens sana in corpore sano“ in die Halle ein, in den Händen Tafeln mit den Namen der angebotenen Knödelspezialitäten. Übersetzt bedeutet der lateinische Liedtitel „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Den Körper konnten die Besucher mit den wohlschmeckenden Knödeln verwöhnen, den Geist mit guten Gesprächen und perfekter Stimmung.

Bei 13 Sorten fiel die Auswahl schwer. Zwei Suppen, acht herzhafte Varianten und drei Nachspeisen standen zur Auswahl. Wer jedoch gut plante und sich gemeinsam mit seinen Tischgenossen strategisch durch verschiedene Gerichte wie Rote-Beete-Knödel mit Parmesansoße, Kaspressknödel mit Soße und Salat oder Salamiknödel mit Krautsalat probierte, konnte zumindest einen großen Teil des Angebotes kosten. Andere stellten sich individuelle Menüfolgen zusammen - beispielsweise aus Leberknödelsuppe, Semmelknödel mit Champignonsoße und zum Abschluss einem Germknödel mit Mohn und Vanillesoße. Nach diesen kulinarischen Genüssen rieb sich so mancher am Ende zufrieden seinen „Knödelfriedhof“.

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Vor zwei Jahren gab es schon mal ein Knödelfest

Die Vorbereitungen zum Knödelfest liefen in Hofstettener Küchen, frisch zubereitet wurden die Spezialitäten an einer langen Theke in der Mehrzweckhalle. Elisabeth Seebauer, Initiatorin der Knödelidee, war für drei Gerichte verantwortlich. Zusammen mit neun weiteren Frauen aus dem Dorf hatte sie in den Tagen zuvor Zutaten eingekauft, Teige zubereitet und Beilagen vorbereitet. Frisch gedreht und appetitlich angerichtet wurden die Knödel auf Bestellung am Abend der Veranstaltung. 680 Stück waren am Ende verzehrt worden.

In Tirol und Südtirol haben Feste zu Ehren der runden Spezialitäten eine lange Tradition. Von einem Vereinsausflug nach St. Johann brachte Elisabeth Seebauer im Jahr 2016 die Idee mit an den Lechrain, auch daheim ein Knödelfest zu veranstalten. Als Souvenir hatte sie die Knödelrezepte dabei. In Hofstetten stieg noch im gleichen Jahr das erste Knödelfest, nun folgte die Wiederholung. „Insgesamt laufen die Vorbereitungen seit einem Vierteljahr“, verriet Elisabeth Seebauer. Viele weitere gute Geister packten bei der Bewirtung und beim Auf- und Abbau mit an, der das ganze Wochenende beanspruchte.

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