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Landsberg

19.06.2018

Vom Glück der Therapiepferde und der Extraportion Leckerlies

Sommerfest im Landsberger Tierheim: Für die Besucher war dieses Jahr wieder einiges geboten. Zum Beispiel war auch ein Therapiepferd vor Ort.
Bild: Romi Löbhard

Beim Sommerfest im Tierheim Landsberg ist jede Menge geboten. Von Gassi gehen bis Physiotherapie für Vierbeiner und Kinderschminken.

Katzen ziehen sich zurück, die Hunde freuen sich, weil sie möglicherweise verstärkt auf Gassigeher zählen können: Das Sommerfest im Landsberger Tierheim lockt regelmäßig viele Freunde und Förderer auf das große Areal an der Schongauer Straße. Wenn dann das Wetter – so wie diesmal – auch noch passt, dann ist besonders viel Rummel. Und das zu Recht, denn die Tierheimmitarbeiter haben sich wieder einiges einfallen lassen.

Patricia Frosch war mit ihrem Therapiepferd vor Ort und machte für kleine Reiterinnen „Glück“ auf dem Rücken eines Pferdes möglich. Nicht zuletzt nutzten viele Hundebesitzer die Möglichkeit, beim Tierheimsommerfest auf Gleichgesinnte zu treffen, oder auch mal auszuprobieren, wie sich der eigene Hund im Kreis von anderen Vierbeinern machte.

Das Rahmenprogramm bietet fast alles

„Dessy“ beispielsweise lebt seit Februar bei ihrer jetzigen Familie. In einem Internet-Verkaufsportal habe sie die Hündin entdeckt, erzählt ihre Besitzerin. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick, denn das Tier musste bei den Vorbesitzern in Wien abgeholt werden. Dessy sei anfangs sehr ängstlich gewesen und der Tierheimbesuch der erste große Ausflug zu anderen Hunden.

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Natürlich war für ausreichend Verköstigung beim Sommerfest gesorgt. Erstmals war auch eine Liveband vor Ort. Die „Tschillys Hot Four“ hatten für den Sommertag genau die richtigen Noten aufliegen. „Die Edlen von Buron“ waren ebenfalls zum ersten Mal im Tierheim. Die Kaufbeurer Gruppe, die vor allem auf Mittelalterveranstaltungen das Leben in dieser Zeit aufleben lässt, bot allerlei selbst angefertigte, handgemachte Kinderbelustigungen an. Der Nachwuchs konnte sich beispielsweise im Armbrustschießen üben oder einem Vogel dabei helfen, sein Ei ins Nest zu legen.

Die Hundebesitzer nehmen den Agility-Parcours in Angriff

Es gab noch etwas Neues und das war, wie Detlef Großkopf, Vorsitzender des Tierschutzvereins Landsberg beobachtet hat, „die Attraktion. Wir haben zum ersten Mal unsere derzeitigen Tierheimhunde vorgeführt“. Die Besucher bekamen dabei nicht nur ein umfassenderes Bild von den Tieren und deren Verhalten, sondern lernten gleichzeitig Tierheimmitarbeiter und ehrenamtlich Tätige kennen. Das und auch die Möglichkeit, nach einer Agility-Vorführung dies mit dem eigenen Hund auszuprobieren, sei bei den Besuchern sehr gut angekommen und angenommen worden, so Großkopf.

An den Marktständen präsentierten sich Vogelschutzbund und Tierrechtsorganisation „Animals United“, eine Schule für Tierphysiotherapie und ein Imker. Zu Großkopfs Bedauern darf sonntags nichts mehr verkauft werden, was Anbieter von Tierprodukten von der Veranstaltung fernhält. Für die Kinder waren ein Malwettbewerb und Schminken im Angebot. „Glück“ fiel in die Zuständigkeit von Glücksrad und Tombola.

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