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26.12.2007

Wettbewerb für Hort und Aula

An der Grund- und Hauptschule Utting soll ein Hort und eine Aula entstehen. Der Gemeinderat hat in der jüngsten Sitzung beschlossen, einen Einladungswettbewerb für ein Plangutachten zu machen.

Besondere Aufgabenstellung

Auch Matthias Beck vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München bezeichnete es als "besondere Aufgabestellung" die Schule weiterzuentwickeln. Vorgesehen ist, dass vier Architekten eingeladen werden. Beck erläuterte das Prozedere. Er schlug vor eine Empfehlungskommission aus Mitgliedern des Gemeinderates, Kreisbaumeister Andreas Magotsch, einem externen Architekten und einem Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege zu berufen.Darüber soll aber erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Das Verfahren wird rund 35 000 Euro kosten, diese Summe berechnet sich aus Kosten, die Beck für den Bau von Hoer (250 000 Euro), Aula (250 00 Euro) und Außenanlagen (70 000) Euro angesetzt hat. Diese Summen beschreiben jedoch noch nicht konkrete Baumaßnahmen sondern sind zur Berechnung des Wettbewerbsverfahren angesetzt. Da aber auch bei einem einzigen Architektenentwurf rund 10 000 Euro Planungskosten entstehen, bleiben Mehrkosten von 25 000 Euro, wie Beck erläuterte.

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Bürgermeister Josef Klingl erläuterte auf Nachfragen von Michael Weber, dass die Aula notwendig sei, vor allem auch um am Nachmittag einen Raum für Fahrschüler zu haben, die derzeit bei schlechtem Wetter "irgendwo in der Schule unterwegs sind".

Peter Noll (GAL) brachte den Ortstermin des Gemeinderates Mitte Dezember in Erinnerung, bei dem Rektorin Monika Zintel einige Schwachpunkte an der alten Schule genannt habe: "Fußboden, Fenster, Computereinrichtung, Dämmung, es gibt einiges zu tun an der Schule." Außerdem werde die Ganztagsschule kommen, vor allem an der Hauptschule. Peter Noll regte an auch diese zukünftigen Aufgaben mitzudenken. Klingl kündigte an, dass man sich in Bälde mit der Sanierung der Schule beschäftigten werde und auch Professor Dr.-Ing. Wolfgang Mauch vom Energiearbeitskreis der Agenda 21 die Thermografieergebnisse vorstellen werde.

Die Gemeinde werde für die Umbauten und Sanierungen ein eigenes Büro beschäftigen müssen und die Maßnahmen bewegten sich sicherlich im Millionenbereich, so Klingl. Beim Hort sei man aber im Zeitnot und müsse beginnen. Josef Lutzenberger (GAL) schlug vor, dass auch eine Mehrfachnutzung der Aula angedacht wird.

Patrick Schneider (GAL) brachte ein, dass mit der Schulleitung abgeklärt werden sollte, ob Jugendräume vorstellbar seien. Außerdem soll auch nocheinmal die bereits vorhandene und wegen der Kosten nicht verwirklichte Planung eines überdachten Pausenhofes verwendbar ist.

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