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Wilde Wiesen: Das Umdenken ist im Gang

Kommentar Von Gerald Modlinger
23.05.2018

Es wird wieder bunter auf den öffentlichen Grünflächen. LT-Redakteur Gerald Modlinger freut sich darüber, legt aber auch den grünen Finger in eine bestimmte Wunde.

Natürlich hat es im Einzelfall wie an der Fuchsbergstraße in Ellighofen den Anschein, dass beim Thema Artenvielfalt Reden und Handeln nicht so recht zusammenpassen. Generell aber ist bei vielen Bauhöfen in der Stadt, im Landkreis und in vielen Gemeinden ein Umdenken zu erkennen. Die sogenannten Grünflächen wandeln sich allmählich in bunte Wiesen. Und wer aufmerksam durch die Fluren geht, erkennt nicht nur, dass manche Maisfelder von Blühstreifen umrandet werden, sondern auch, dass es wieder mehr Wiesen gibt, die erst spät gemäht werden und wieder mehr dem früheren Bild entsprechen.

Einheitsbrei in vielen privaten Gärten

Es fällt aber auch auf, dass natürliche Flächen in der Stadt und in den Dörfern zunehmend verschwinden – Stichwort Nachverdichtung. Und bedauerlich ist auch, dass gerade neu angelegte Gärten ein immer unnatürlicheres Bild abgeben. Eingerahmt von Gabionenwänden findet man sauberes Einheits-Rasengrün, viel Pflaster und vermeintlich pflegeleichte Kiesflächen - das blühende Leben sieht anders aus. Da scheint es, passen Reden und Handeln auch nicht immer zusammen.

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