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AlpenvereinII

24.01.2015

Abseits der Pisten durch den Tiefschnee

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – so ungefähr läuft es beim Freeriden. Zuerst müssen die Skifahrer nämlich den Berg hochsteigen, doch dann werden sie mit herrlichem Pulverschnee bei der Abfahrt verwöhnt.
Bild: DAV Landsberg

Sektion Landsberg bietet Freeriden an. Die Teilnehmer müssen sich den Genuss aber erst verdienen

Der Landsberger Alpenverein bietet seit diesem Winter zum ersten Male offiziell Freeride/Varianten-Skitouren an.

Als Freeriden, auf Deutsch Fahren im freien Gelände beziehungsweise Variantenfahren, bezeichnet man den Aufstieg mit Liftunterstützung und von dort aus noch weiter ins Gelände mithilfe der Tourenski mit Aufstiegsfellen.

Die Abfahrt im freien Gelände – auch Backcountry und Off-Piste-Fahren genannt – ist das Skifahren durch unberührten Schnee abseits der markierten und kontrollierten Skipisten.

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Das sichere Beherrschen des Tiefschneefahrens, Kenntnisse der Lawinenkunde und sicheres Führen im Alpinen Gelände sind wichtige Grundvoraussetzungen für das Freeriden.

Die Mitglieder des Landsberger Alpenvereins machten sich nun vor Kurzem unter der Leitung des Ski-Guides Klaus Heitmeir bei idealen Voraussetzungen auf den Weg ins Ifen-Skigebiet, um dort auf unberührten Hängen das Freeriden zu genießen.

Dort wurde mit Unterstützung der Liftanlage der höchste Punkt, die Bergstation, erreicht. Von dort aus wurde es für die Teilnehmer erst mal anstrengend, denn es ging mit den Touren-/Freeride-Skiern weiter hoch zum Hahnenköpfle und einigen weiteren Gipfeln rund um das Gottesackerplateau.

Für die Mühe gab es aber auch eine perfekte Belohnung, denn abgefahren wurde im feinsten, teilweise unverspurten Pulverschnee.

Als Krönung wurde die letzte Abfahrt, die rund sechs Kilometer lange Variante durch das Gottesackerloch nach Wäldele in Angriff genommen.

Diese hatte es aber – wie sich zeigte – in sich: Teilweise mussten die Teilnehmer nämlich durch hüfthohen Tiefschnee stapfen. Sichtlich geschafft, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht, kamen alle Skifahrer dennoch sicher und zufrieden unten im Tal an.

Der Rückweg zum Auen-Parkplatz wurde dann mit dem Pendelbus gefahren. (lt)

Infos unter www.dav-landsberg.de in der Rubrik Skibergsteigen.

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