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Natur I

19.03.2015

Bei allen Märkten mit dabei

Seit über 20 Jahren beteiligen sich die Gartenfreunde an den Märkten in Leeder.
Bild: Andreas Hoehne

Der Gartenbauverein Leeder blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

Sehr aktiv waren die Leederer Gartenfreunde im vergangenen Jahr. Darauf blickten sie bei ihrer gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Luitpold zurück. Breiten Raum nahm an dem Abend auch ein Vortrag von Roswitha Storhas über Wildkräuter ein.

Die Garten- und Naturfreunde Leeder hatten 2014 durch eine Spende von 8000 Euro die Aufstellung eines Brunnens vor dem Hofgartenhaus ermöglicht. Dieser passe sehr gut zum Gebäude und in die Außenanlagen, freute sich die Vorsitzende Gertraud Rudolf in ihrem Rückblick. Außerdem hatte die Gemeinde dem Verein den Bezug eines Bastelraums im Keller der Fuchstalhalle ermöglicht. Für dessen Umbau wurden etwa 5000 Euro investiert. Hier könne man auch seine Materialien lagern und Besprechungen abhalten, wies die Vorsitzende hin.

Insgesamt sei 2014 ein schönes Gartenjahr mit zufriedenstellenden Ernteergebnissen gewesen, stellte Rudolf in ihrem Bericht fest. Neben einigen Ausflügen und zwei Vorträgen organisierte man zusammen mit der Mittelschule eine Aktion „Saubere Landschaft“. Bei der Einweihung des Hofgartenhauses und zusammen mit Nachbarvereinen bei der Verabschiedung von Pater Henryk sorgte man für die Dekoration. Wie immer war der Gartenbauverein auf den Leederer Märkten mit zwei Buden vertreten.

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Einstimmig beschlossen wurde in der Versammlung eine Erhöhung des Jahresbeitrags von acht auf zehn Euro. „Die Natur kann uns so viel geben“, betonte Roswitha Storhas aus Asch in ihrem Vortrag über „Kräuter um Haus, Hof und Garten“. Dabei beschränkte sie sich auf die in ihrem Nutzen weniger bekannten Wildkräuter, die man abseits bewirtschafteter Flächen und der Hunde-Spazierwege sammeln sollte. Wichtig im Sinne der Natur sei es auch, so die als Pythotherapeutin ausgebildete Kräuterexpertin, dass man nur so viel mitnehme, wie man auch wirklich brauche.

Erstaunliches verriet sie dann, angefangen von der Verwendung des Birkensaftes als Haarwasser und Mittel gegen Rheumatismus bis zum Bärenklau, dem „Ginseng des Allgäus“, dessen Wurzel das Gehirn anregt und den Menschen fit hält. Von den meisten Kräutern hatte sie neben den Bildern auch Pflanzen gebracht. Um zu zeigen, wie gut Wildkräuter schmecken, servierte sie an den Tischen unter anderem Zubereitungen mit Frischkäse, die man auf das Kräuterfaltbrot schmieren konnte. Zur Abrundung gab es dann auch Nervenkekse nach dem Rezept von Hildegard von Bingen, die für ein „fröhliches Gemüt, frohen Mut und ein fröhliches Herz“ sorgen.

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