Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
US-Geheimdienste vermuten Ukraine hinter Autobomben-Anschlag auf Darja Dugina
  1. Startseite
  2. Meinung
  3. Elastische rote Linie

26.03.2012

Elastische rote Linie

Aus der „roten Linie“, die CSU-Chef Seehofer in Sachen Euro-Krise immer wieder wortreich gezogen hatte, ist ein recht elastisches Gummiband geworden.

Nach allgemeinem Verständnis zieht eine „rote Linie“ eine scharfe Grenze nach dem Motto: „Bis hierher und nicht weiter!“ Seit sich gestern der CSU-Vorstand traf, um über die nächsten Schritte bei der Bewältigung der Staatsschuldenkrise in Europa zu reden, muss über diese allzu strenge Definition neu nachgedacht werden. Aus der „roten Linie“, die CSU-Chef Seehofer immer wieder wortreich gezogen hatte, ist ein recht elastisches Gummiband geworden.

Seehofer bestreitet das. Die Logik seines Konstrukts sieht in etwa wie folgt aus: Deutschland bürgt zwar jetzt theoretisch für mehr als für die 211 Milliarden Euro, die bisher als rote Linie festgelegt wurden. Dass Deutschland im Bürgschaftsfall auch zahlen muss, sei aber unwahrscheinlich, weil die Bürgschaft an Bedingungen geknüpft sei. Entweder die Schuldnerländer halten sich an die Bedingungen, dann tritt – so die Hoffnung – der Bürgschaftsfall gar nicht ein. Oder die Schuldnerländer halten sich nicht dran, dann könnte der Bundestag immer noch Nein sagen.

Seehofer könnte auch einfach sagen: Wir müssen mehr tun, um Europa zusammen und den Euro stabil zu halten. Doch dann würden ihm viele in der CSU nicht mehr folgen und die Koalition in Berlin wäre am Ende.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.