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Musik

12.01.2018

Bayerisch-kubanisch? Logisch!

Die „Cubaboarischen“ boten im Kursaal von Bad Wörishofen eine schwungvolle Mischung aus bayerischer und lateinamerikanischer Musik.
Bild: Helmut Bader

Mit einer ungewöhnlichen Mischung und viel guter Laune starten die Cubaboarischen ins neue Jahr

Einen fröhlichen Start in das neue Jahr erlebten die Besucher des Konzerts der „CubaBoarischen“ in Bad Wörishofen. Lateinamerikanische als auch original bayerische Weisen brachten für ausgezeichnete Stimmung in den Saal, so dass das Publikum am Ende stehend selbst mitfeierte und mitklatschte.

Die Band verbindet Musik aus Kuba und Südamerika auf der einen mit echt bayerischer Musik auf der anderen Seite auf eine Weise, die wohl einmalig in ihrer Art ist. Dabei wechseln sie ihre Musikstile nicht nur jeweils ab, sondern verbinden diese zeitweise sogar innerhalb der einzelnen Songs. So wird das bekannte Lied von „Heit gibt’s a Rehragout“ zum Beispiel sowohl in bayerischer Sprache präsentiert, aber auch gleichzeitig mit spanischem Text zur Freude des Publikums unterlegt. Da hielt es dieses fast nicht mehr auf den Sitzen im Kursaal und es wurde eifrig mitgeklatscht und gesungen.

Mit dabei hatten die sieben Vollblutmusiker um die vier Meixners bei diesem Konzert die von den „Wirtshausmusikannten“ bekannte Fernsehmoderatorin Traudi Sieferlinger, die mit ihrer Moderation und ihren lustigen Beiträgen zusätzlich für beste Stimmung sorgte. Dass sie auch die ruhigeren Töne beherrscht, zeigte sie mit ihrer Violine.

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Ebenfalls am Auftritt beteiligt waren das Grassauer Bläserensemble, sowie zwei Alphornbläser, die einmal vom Balkon aus und später auch auf der Bühne ihre Weisen darboten. Dies zeigte, dass beim Auftritt der Cubaboarischen auch der gefühlvolle Part nicht zu kurz kommt. Beim Song „Renaze la Vita“, „Hoffnung auf ein besseres Leben“ kam dies ebenso wie bei der Zugabe der Bläser mit einem feinen Stück am Ende bestens zum Ausdruck.

Vorherrschend aber waren beim Konzert Schwung, gute Laune und Stimmung, mit denen das neue Jahr begrüßt wurde. Da gab es Cha-Cha-Cha, Salsa und Samba ebenso wie Volksmusik und bayerische Polka. Bei dieser durfte sogar im Saal getanzt werden, damit Traudi Siferlinger ihre Wette gegen die Musikern gewann. Als originelle Kombination aus bayerischem und spanischem Text erklang dann zwischendurch überraschend die bekannte Melodie von „Herrliche Berge, sonnige Höhen, Bergvagabunden sind wir“. Der Vielseitigkeit waren keine Grenzen gesetzt. Beeindruckend auch die Solobeiträge von Hansi Förg am Saxofon und an der Klarinette, mit denen er den Saal zum Beben brachte.

Zu dieser Art von Musikmix aus Bayern und Südamerika wurde die Musikanten durch einen Urlaubs-Besuch auf Kuba gebracht, als diese mit einheimischen Musikern zusammenkamen und die Idee dazu geboren wurde.

Seitdem sind die Musiker mit dieser seltenen Kombination überaus erfolgreich unterwegs.

In Bad Wörishofen war das Konzert ein würdiger Abschluss eines wiederum abwechslungsreichen und attraktiven Programmes, das Veranstaltungsleiterin Anna-Marie Schluifelder den Gästen in Wörishofen von der Vorweihnachtszeit bis hin zu Dreikönig bot.

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