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Wohnen

16.11.2017

Das Millionenprojekt geschultert

Verabschiedet wurde bei der Mitgliederversammlung der Wohnungsgenossenschaft „Urgestein“ Franz Strohberger nach 27 Jahren im Aufsichtsrat von Aufsichtsratsvorsitzendem Johannes Hofmann (links) und Vorstand Jürgen Weikmann (rechts). Der Genossenschaft bleibt Stroberger aber weiterhin erhalten.
Bild: Helmut Bader

Die Wohnungsgenossenschaft Bad Wörishofen zieht Bilanz – und verabschiedet ein Urgestein.

Bad Wörishofen Wiederum auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken konnte bei ihrer Mitgliederversammlung die Wohnungsgenossenschaft Bad Wörishofen. Kurz vor der Vollendung steht dabei das größte Projekt der jüngeren Zeit, nämlich der „Wohnpark Mansfield“ an der Türkheimer Straße. Rund zehn Millionen Euro Investitionsvolumen umfasste dieses, doch seien, so Vorstand Jürgen Weikmann, inzwischen alle Wohnungen verkauft. Benannt ist die Anlage nach der Schriftstellerin Catherine Mansfield, die an jenem Ort in einem zwischenzeitlich abgerissenen Hotel ihre Kurzgeschichte „In einer deutschen Pension“ verfasste.

Im Geschäftsjahr 2016 wurde außerdem der Neubau am Wertachweg mit sechs Wohnungen bezugsfertig. Weikmann ging weiter auf die wohnwirtschaftliche und die Betreuungstätigkeit ein. Demnach verfügte die Genossenschaft zum Jahresende 2016 über 205 Wohnungen, 96 Garagen- bzw. Tiefgaragenstellplätze. Betreut werden elf Eigentümergemeinschaften mit 303 Wohnungen. Für Instandhaltungen und Modernisierungen wurden etwa 200000 Euro aufgewendet. Im Jahr 2017 sind dies bisher 180000 Euro. Mit 453 Mitgliedern ist der Stand nahezu gleich geblieben. Im Ausblick gab Jürgen Weikmann bekannt, dass die Wohnungsgenossenschaft bemüht ist, Grundstücke für Mietwohnungsbau zu erwerben. Das Mietobjekt im Niedrigpreisbereich am Dominikanerinnen-Kloster soll von der Genossenschaft verwaltet werden. Allen Mitarbeitern sprach Weikmann Lob und Dank aus.

Rasch abgehandelt werden konnten die üblichen Regularien. Der Aufsichtsrat, vertreten durch den Vorsitzenden Johannes Hofmann, empfahl, dem Jahresabschluss zuzustimmen. Diesen trug Andreas Stegmann ebenso vor wie den Bericht über die gesetzliche Prüfung. Der geringe Jahresfehlbetrag von rund 16 000 Euro, der durch die Doppelbesetzung im Vorstand beim personellen Übergang entstanden sei, wurde mit den Rücklagen verrechnet. Die Eigenkapitalquote liege bei guten 43 Prozent. Somit stand der Entlastung von Vorstandschaft und Aufsichtsrat nichts im Wege und erfolgte einstimmig durch die anwesenden Mitglieder.

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Schließlich stand noch die Wahl von Vorstandsmitgliedern auf der Tagesordnung. Dabei wurde der turnusgemäß ausgeschiedene Martin Kistler erneut wiedergewählt. Altersbedingt schied Franz Strohberger aus.

Johannes Hofmann bezeichnete ihn als „Urgestein“ der Genossenschaft. Seit 34 Jahren gehört er ihr an und war seit 1984 im Aufsichtsrat. Als „guter Geist und Hausmeister“ bliebe er der Genossenschaft erhalten.

Johannes Hofmann und Jürgen Weikmann überreichten ihm zum Dank eine Urkunde und einen großen Geschenkkorb. (heb)

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