Bad Wörishofen

09.05.2017

Den Kraftakt geschafft

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2 Bilder
Die Beruflichen Schulen Bad Wörishofen präsentieren sich nicht nur von außen in modernem Gewand. Auch im Innern wurde seit dem Beginn der Arbeiten im Jahr 2014 eine Menge geleistet.
Bild: Alf Geiger

Die Beruflichen Schulen Bad Wörishofen wurden für mehr als 12 Millionen Euro grundlegend saniert und modernisiert. Über eine Zeit mit viel Staub und Lärm und eine rosige Zukunft.

Die Ruhe nach dem Sturm – The Calm after the Storm: Diesen Song hatte sich das Ukuleleorchester der siebten Klasse der Wirtschaftsschule passenderweise zur Begrüßung der fast 150 Ehrengäste beim Festakt zum Ende der Schulsanierung ausgesucht. Die Beruflichen Schulen Bad Wörishofen wurden gründlich modernisiert.

„Es ist jetzt wirklich die Ruhe nach dem Sturm“, sagte Landrat Hans-Joachim Weirather und sprach damit sowohl dem Schulleiter der Beruflichen Schulen, Johannes Storch, als auch dem Schulleiter der Berufsschule, Reinhard Vetter, aus der Seele. Seit Ende Juli 2014 liefen die Bauarbeiten. „Es war oft staubig, oft laut und immer schwierig Stundenplan, Klassenbelegung und Bauarbeiten so zu koordinieren, dass der Unterrichtsbetrieb einen halbwegs sinnvollen Gang gehen konnte“, sagte Johannes Storch.

Sachaufwandsträger und Bauherr ist der Zweckverband Berufliche Schulen Bad Wörishofen mit 80 Prozent Anteil des Landkreises und 20 Prozent Anteil der Kneippstadt. Die Bauplanung lag in den Händen des Landkreises Unterallgäu. Zuständig war das Team um Anton Bartenschlager, Leiter der Abteilung Hochbau am Landratsamt, der von den Festrednern für Engagement und Einsatz gelobt wurde. Die Agentur Niederberghaus & Partner und die Projektsteuerung Meixner & Partner waren mit der Steuerung der Maßnahme beauftragt.

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Der Bad Wörishofer Altbürgermeister und jetzige Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek ging darauf ein, dass die Beschlüsse des Kreistags im Jahr 2011 zur Verabschiedung eines 60-Millionen-Euro- Investitionspaketes für die Schulen keine Selbstverständlichkeit gewesen seien, ebenso wie die entsprechenden Entscheidungen im damaligen Stadtrat Bad Wörishofen: „Diese Beschlüsse waren richtig und wichtig.“ Sein Nachfolger, Bürgermeister Paul Gruschka, sagte in seinem Grußwort, er freue sich außerordentlich, auch darüber, dass die Maßnahme abgeschlossen sei und der Schulstandort Bad Wörishofen durch die Ernennung zur Seminarschule noch weiter aufgewertet sei.

Reinhard Vetter und Gerhard Weiß, Leiter der Außenstelle Bad Wörishofen der Staatlichen Berufsschule Mindelheim, schlossen sich den Dankesworten an. Weiß erinnerte an die Eröffnung des Schulzentrums am 17. Februar 1978 und daran, dass die Generalsanierung nach fast 40 Jahren eine absolut notwendige Maßnahme war. Für Vetter, der mit Schuljahresende in den Ruhestand geht, war es „eine erstklassige Maßnahme“.

Diese schlägt mit circa 12,25 Millionen Euro zu Buche, wie Landrat Weirather ausführte. 80 Prozent fallen auf den Landkreis Unterallgäu, 20 Prozent auf die Stadt Bad Wörishofen. 3,4 Millionen Euro beträgt die Höhe der FAG Fördermittel des Freistaats Bayern. Damit sei man im Kostenrahmen geblieben, denn durch die Erweiterung der Maßnahme konnten die ursprünglich vorgesehenen 10 Millionen Euro nicht eingehalten werden. Auch der Zeitplan wurde nicht überschritten.

„Schule braucht Visionen und Ideale, um jungen Menschen den Weg in die Zukunft zu bereiten“, sagte Pfarrerin Susanne Ohr, die zusammen mit Stadtpfarrer Andreas Hartmann die kirchliche Segnung vornahm. Mit der Fertigstellung der Generalsanierung seien die gebäudlichen Voraussetzungen dafür geschaffen.

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