1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Ehrenvorsitz für August Filser

Auszeichnung

29.11.2016

Ehrenvorsitz für August Filser

Vorsitzender Werner Büchele (links) und sein Stellvertreter Hans-Horst Fröhlich (rechts) haben August Filser (Mitte) zum Ehrenvorsitzenden des Fördervereins für das Kneipp-Museum ernannt.
Bild: sid

Ohne den Geehrten gäbe es heute wohl kein Kneipp-Museum. Dort tut sich was

„Ehre wem Ehre gebührt“, das befand der Vorsitzende Werner Büchele vom Förderkreis Sebastian-Kneipp-Museum Bad Wörishofen bei der 35. Jahresversammlung im Gasthof Rößle. Er ernannte August Filser im Namen und auf einstimmigen Beschluss des Kuratoriums zum Ehrenvorsitzenden des Vereins. „Sie waren der Motor und Hauptinitiator des am 27. Juni 1986 eröffneten Sebastian-Kneipp-Museums in den Räumen des Klosters und haben auch den Förderverein am 8. November 1977 mitgegründet,“ unterstrich Büchele.

Filser hat den Verein nach dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden Josef H. Kaiser von März 1980 bis November 1983 kommissarisch geleitet. Anschließend stand er dem Verein zwei Mal als gewählter Erster Vorsitzender vor, insgesamt kam er dabei auf 15 Jahre. Dass das Museum im Kloster Platz fand, sei Filsers guten Verbindungen zur Klosterleitung zu verdanken gewesen. Gerade die Anfangs- und Aufbauzeit bis zur Eröffnung sei eine sehr schwierige gewesen. Büchele sagte: „Ohne Sie und ihre Mitstreiter wäre es nicht gelungen, das heutige Kneipp-Museum zu eröffnen.“

Des Weiteren ging er auf die Umgestaltung beziehungsweise Erneuerung des Sebastian-Kneipp-Museums ein. Peter Schreiner aus Weilheim erhielt den Auftrag, ein Konzept zu erarbeiten. Das Leben und Wirken Kneipps im Museum „zeitgerecht darzustellen, gehört zu den Hauptzielen unseres Vereins“, so Büchele. Das schriftlich verfasste Konzept werde dem Träger, der Stadt Bad Wörishofen, mit der Bitte übergeben, es im Stadtrat wohlwollend zu beraten. Gleichzeitig werde es auf der Homepage des Förderkreises veröffentlicht.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Besondere Freude machten ihm die Geschenke von Antonie Mayer, einer Großnichte zweiten Grades von Sebastian Kneipp. Diese werden dem Museum als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Ein besonderes Geschenk sei ein Pferdegeschirr der Kutsche, die Sebastian Kneipp angeblich genutzt habe. Genaue Herkunftsnachweise müssten allerdings noch erbracht werden.

Petra Nocker sprach in ihrem Rückblick über einige Ereignisse des Jahres. Sie erwähnte den Internationalen Museumstag mit der Führung durch das Kloster ebenso wie die Feier anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Museums. Außerdem sei die Museumsnacht mit 202 Besuchern ein Erfolg gewesen, was nicht zuletzt auf den heiteren Vortrag von Michael Scharpf über die Entstehung des Films „Der Wasserdoktor“ und dem musikalischen Beitrag vom Dorschhausener Klarinetten-Quartett zurückzuführen sei. Petra Nocker sagte, die Ausstellung „Naturheilkunde von einst bis jetzt“ in der Klinik Blankenstein im nordrhein-westfälischen Hattingen sei mit Leihgaben des Sebastian-Kneipp-Museums sehr erfolgreich.

Sie hofft, diese Ausstellung nach Bad Wörishofen holen zu können. Und was folgt 2017, dem 40. Gründungsjahr des Vereins? Werner Büchele möchte kein Fest veranstalten. Er bittet stattdessen um Spenden für das Museum. Für den 24. November 2017 ist ein Benefizkonzert mit dem Deutschen Ärzteorchester im Kursaal geplant. (sid)

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%2099898624.tif
Unterallgäu

Im Unterallgäu soll mehr gebaut werden

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden