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Vorfreude

18.04.2011

Ein kunterbuntes Frühlingsfest rund ums Ei

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3 Bilder
Rita Fink aus Ungerhausen zeigte kunstvolle Klosterarbeiten.
Bild: Fotos (3): iss

Osterbrunnen und Marktstände locken viele Besucher an

Bad Wörishofen Die Kneippstadt blüht an allen Ecken und Enden. Strahlender Sonnenschein, sieben kunstvoll geschmückte Brunnen und ein Ostermarkt, auf dem es viele Raritäten zu bestaunen gab, lockten am Wochenende viele Tausend Besucher ins Heilbad. Zur Unterhaltung der Einheimischen und Gäste spielten gestern die Stadtkapelle und die Musiker aus Stockheim auf. Blumenpracht und wechselnde Standkonzerte an den Brunnen weckten Frühlingsgefühle und läuteten die Osterzeit ein. Angesichts des Blütenmeeres in der Innenstadt geriet Klara Huber ins Schwärmen. Für sie ist Bad Wörishofen im Lenz „ein kleines Holland“. Keineswegs übertrieben findet Margarethe Schreier aus Nenzenheim diesen Vergleich. „Einfach toll, wie man hier noch altes Brauchtum hegt und pflegt“, pflichtet sie der Unterfränkin bei.

Bewunderung und Lob für die fleißigen Schmücker

Viel bestaunt und oft fotografiert waren die Osterbrunnen. Fleißige Hände haben sie kunstvoll geschmückt. Der Arbeitskreis „Ortsverschönerung“, die Familie Kistler, der Elternbeirat des Kindergartens St. Anna und Hotelier Bartholomäus Ernst haben wieder ganze Arbeit geleistet. Besonders gut gefällt Rudolf Steil und seiner Tochter Pia die von den Kindern der Sebastian-Kneipp-Schule österlich gestaltete Wassertreppe an der Geromillerstraße. „Ein echter Hingucker“, geben Vater und Tochter umstehenden Passanten Recht.

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Überall in der Stadt zollt man den Organisatoren des Osterbrunnenfestes Lob und Anerkennung. „Es ist schon ungewöhnlich, dass sich Jung und Alt gemeinsam für die Verschönerung ihrer Stadt engagieren“, hört man und auch „Da steckt viel Freizeit drin“.

40 Aussteller zeigten ihre Kunst im Guggerhaus

„Nicht anfassen“ und „Schau mal wie toll“ waren beim zweiten Markt im Guggerhaus die wohl meist gehörten Sätze. Reizte die bunte Pracht der liebevoll arrangierten Dekoartikel doch so manchen Betrachter die filigranen Kunstwerke auch zu berühren. 40 Aussteller zeigten, was sie mühevoll mit ihren Händen geschaffen hatten. Alles drehte sich um das Ei. Vogelprodukte in allen Variationen gab es zu bestaunen. Bunt bestickte, kunstvoll bemalte oder mit Perlen verzierte. Und was man nicht alle Tage sieht und bei Sammlern als Rarität gilt, hatte Elisabeth Klein aus Taintrux in Frankreich im Angebot: Natureier, auf die mit Seidenbändern allerlei Motive gestickt waren. „Was sich Eier so alles gefallen lassen müssen“, witzelten die Besucher und staunten zum Beispiel über ein winziges besticktes Wellensittichei.

Doch nicht nur Eier zierten die Auslagen, sondern auch Hasen, Gockel und Lämmer. Schauen und Kaufen war angesagt. Viel Interesse fanden schöne Dinge aus Holz, Stoff und Metall. Man konnte kleine kostbare „Carnevas“, Kärtchen aus Papier, bewundern, Klosterarbeiten erwerben oder einer Teppichweberin bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Und nicht zu vergessen: Auch die Kleinen hatten ihren Spaß beim Töpfern.

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