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30.07.2010

Erfolgskonzept trägt Früchte

Bad Wörishofen Stillstand heißt Rückschritt, das weiß auch Thermeninvestor Josef Wund. So präsentierte er nun bei der Begrüßung des viermillionsten Thermengastes, zu dem auch Regierungspräsidentin Barbara Stamm gratulierte, nicht nur eine überraschte und glückliche Gewinnerin, sondern gleich zwei neue Planungen. Das Saunaparadies bekommt noch heuer ein "Blüten-Palais", einen weiteren Ruheraum mit 100 Liegeplätzen, und der Umkleide- und Duschbereich wird erweitert. Auf einen Termin, wann der Wasserbereich in der Therme vergrößert wird, ließ er sich allerdings nicht festlegen. "Die Notwendigkeit ist uns bewusst," antwortete Wund auf Anfrage der MZ.

Sechs Jahre nach der Eröffnung konnte nun also Petra Fischer aus Tutzing am Starnberger See als viermillionste Besucherin begrüßt werden. Zusammen mit ihrer Nichte Theresa Johst aus Lübeck verbrachte sie einen erholsamen Tag in der Therme. Sie freute sich sehr über eine Thermencard, Massagegutscheine sowie ein Wellnesswochenende gestiftet von der Stadtmarketinggesellschaft. "Einmal im Monat gönne ich mir einen Kurzurlaub in der Therme," erzählt Fischer.

Gäste verweilen im Durchschnitt sechs Stunden in der Therme

Besonders erfreut zeigte sich Wund hinsichtlich der Gästezahlen im neuen Saunaparadies. Ein Besucherplus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr bestätige, wie gut die bislang größte Erweiterung angenommen werde. Ebenso äußerst positiv: Die durchschnittliche Verweildauer der Besucher hat sich von anfangs zwei auf heute sechs Stunden erhöht. "Die Gäste fühlen sich bei uns wohl, unsere stetigen Verbesserungsbemühungen greifen," so Wund. Interessant auch, dass 40 Prozent der Gäste einen Anfahrweg von über 100 Kilometern in Kauf nehmen.

Bürgermeister Klaus Holetschek betonte ebenso wie Josef Wund die gute Zusammenarbeit seitens der Stadt und der Therme und dass Bad Wörishofen mit der zweiten Thermalbohrung seine Hausaufgaben mache. Das Megathema "Gesundheit" gelte es weiter gemeinsam voranzubringen. Barbara Stamm danke Wund, die Region mit vorangebracht, 200 neue Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Mit den stetigen Erweiterungen schreibe er kontinuierlich das Erfolgskonzept fort. Insbesondere als Vorsitzende von Health Care (einem gemeinnützigen Verein, der sich die Förderung der Gesundheitsversorgung zum Ziel gesetzt hat) wolle sie das Thema Gesundheitswirtschaft mehr in den Mittelpunkt stellen. Sie plädierte für den Urlaub im eigenen, schönen Bayernland. "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah," urteilte sie nach einem Rundgang durch die Therme.

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