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Konzert

26.03.2015

Fast schon wie die alten Hasen

Sie tragen unterschiedliche Hemden, haben aber dieselbe Leidenschaft: Musik. Die jungen Leute der Mindelheimer Jugendkapellen 1 (in Blau) und 2 beeindruckten ihr Publikum im Stadttheater.
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Sie tragen unterschiedliche Hemden, haben aber dieselbe Leidenschaft: Musik. Die jungen Leute der Mindelheimer Jugendkapellen 1 (in Blau) und 2 beeindruckten ihr Publikum im Stadttheater.

Mindelheimer Jugendkapellen beeindrucken das Publikum mit Talent und Präzision

Volles Haus im Stadttheater beim Konzert der Mindelheimer Jugendkapellen, darauf können alle Beteiligten stolz sein.

Was die beiden Jugendkapellen mit insgesamt rund 80 Musikern in ihren königsblauen und frühlingsgrünen T-Shirts auf die Bühne brachten, konnte sich sehen und hören lassen. Für das große Engagement von Dirigent Robert Hartmann bedankten sich nicht nur Bürgermeister Stephan Winter und der Vorsitzende der Stadtkapelle Peter Müllner, sondern auch und vor allem die Jugendlichen selbst. Es sei, so Hartmann, immer eine Freude, die jungen Musikanten zu motivieren. Das gehe so weit, dass die Jugendkapelle II sich auch in diesem Jahr bei den Wertungsspielen für die Höchststufe angemeldet haben.

Und wie geht es bei den Wertungsspielen zu? Das beschreibt die von (Robert) Louis Hartmann geschriebene Komposition „Contest Piece“ für die Jugendkapelle I sehr deutlich. Da sind die Nervosität, die Unruhe und Spannung, das Gewisper untereinander, aber auch der Erfolg beim erreichten Ziel deutlich herauszuhören. Mit den Werken „Just give me a reason“, von Pink, dem „The Painted Desert“ von Philip Sparke und vor allem mit dem guten Gefühl ihrer Leistungen mit „I got you (I feel good)“ von James Brown, punktete die Jugendkapelle I beim Publikum.

Dass die Jugendkapelle II ebenfalls ihren Auftritt mit einer Fanfare begann, war schon traditionelle Ehrensache. Neue Horizonte betraten sie mit „Fanfare for a new horizon“ von Thomas Doss.

Lukas Krauß, der launige Moderator beider Kapellen, ließ seine Musikkameraden bei „The Hounds of Spring“ übermütig jugendliche Unbeschwertheit zeigen.

Freuen Sie sich auch immer wieder über das Naturphänomen „Regenbogen“? Thiemo Kraas (*1984) hat ihn musikalisch als Tagtraum „Arcus“ mit Musikelementen der Romantik mit Einflüssen aus Jazz oder Funk komponiert, farbenfroh fließend wie es beim Regenbogen zu bestaunen ist.

Ja, und dann kam „Robin Hood“, natürlich rein musikalisch, auf die Bühne. Die Soundtrack-Highlights aus dem Film mit Kevin Costner von Michael Kamen entführten die Gäste im Stadttheater in die Welt der Illusionen, ließ sie von großen Heldentaten träumen.

Douglas MacArthur ist für die Amerikaner so ein Held. Ihm widmeten sie den „MacArthur Park“ in der Nähe von Los Angeles. Jimmy Webb komponierte dieses Werk ihm zu Ehren, in dem es nicht nur die Nähe trockener Wüstengebiete, sondern auch die herrlichen Wälder des Parks deutlich aufzeigte.

Bürgermeister Winter bedankte sich bei den Jugendlichen: „Ihr macht uns eine Riesenfreude. Es ist wunderbar, euch zuzuhören.“ Er bedankte sich auch bei der Stadtkapelle, der Sing- und Musikschule und bei den Eltern, die der Jugend die Möglichkeiten zur Selbstentfaltung geben.

Und dass die jungen Musikanten nicht nur moderne Werke spielen können, bewiesen sie mit einem Marsch von John Philip Sousa, ganz in traditioneller Weise, flott und präzise wie die „alten Hasen“. (sid)

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