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Mindelheim

29.10.2018

Frundsbergfest: Weniger Besucher, aber mehr Einnahmen

Wenn die Fahnenschwinger und andere Gruppen auftraten, strömten die Besucher des Frundsbergfests auf den Marienplatz. Insgesamt kamen aber weniger Menschen zu dem beliebten Mindelheimer Fest. So waren etwa beim Umzug am zweiten Wochenende weniger Zuschauer als am ersten Sonntag.
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Wenn die Fahnenschwinger und andere Gruppen auftraten, strömten die Besucher des Frundsbergfests auf den Marienplatz. Insgesamt kamen aber weniger Menschen zu dem beliebten Mindelheimer Fest. So waren etwa beim Umzug am zweiten Wochenende weniger Zuschauer als am ersten Sonntag.
Bild: Johann Stoll

Der Frundsberg Festring blickt zurück auf ein anstrengendes und erfolgreiches Jahr. Für die Zukunft ist wieder einiges geplant.

Es war ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr für den Frundsberg Festring, das Vorsitzender Norbert Sliwockyj bei der Jahresversammlung im Mindelheimer Forum zusammenfasste. Das diesjährige Frundsbergfest habe er als besonders „harmonisch und unbeschwert“ empfunden, sagte er. Es war eine Premiere für ihn als Vorsitzenden und er gab zu: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, weil alles so gut geklappt hat.“

Viel Diskussionen hätte es im Vorfeld wegen der Erhöhung der Eintrittspreise gegeben. „Das war aber wichtig, wir stehen immer noch dazu“, so Sliwockyj. Zwar waren 13 Prozent weniger Besucher gekommen, dafür aber waren die Einnahmen deutlich gestiegen. Josef Wegscheider freute sich dann auch in seinem Kassenbericht über das Gesamtguthaben von 777000 Euro. Nach einem Lob für die übersichtliche Buchführung durch Kassenprüfer Michael Kasnitz stimmten alle für die Entlastung des Vorstandes.

Der Mindelheimer Frundsberg Festring hat jetzt mehr Mitglieder

Zweiter Vorsitzender Roland Ahne freute sich über mehr Mitglieder: Die Anzahl stieg innerhalb eines Jahres von 1391 auf 1440. Er sprach von einer „Kinderweihnacht“, die dieses Jahr geplant sei, und von Baumaßnahmen, wie die Terrasse im Eichet, die fertiggestellt werden soll.

Frundsbergfest: Weniger Besucher, aber mehr Einnahmen

Für das Fähnlein Helfenstein freute sich Nadine Schuster über die neu gestaltete Homepage. Geplant sei in diesem Jahr noch eine Winterwerkstatt mit Vogelhäuschen-Basteln.

Jürgen Greisel berichtete für die Armbrustschützengilde Fähnlein Rechberg und blickte zurück auf Erfolge bei den bayerischen und deutschen Meisterschaften, dem traditionellen Kugel-Bolz-Pokal, auf Ausflüge und gemütliches Beisammensein. Für dieses Jahr seien noch das Klausenschießen und eine Weihnachtsfeier (8. Dezember) geplant.

Gesichter des Frundsbergfestes in Mindelheim
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Gesichter des Frundsbergfestes in Mindelheim
Bild: Johann Stoll

Der Durahaufa und die Mindelonia kündigen schon die ersten Faschingstermine für Mindelheim und Umgebung an

Bernhard Preschl, Abteilungsleiter des Durahaufa, meinte zwar erst „I mach’s fix und sag nix“, erzählte dann aber unter anderem, dass seit Monaten die Vorbereitungen für den Narrensprung 2019 laufen, der am 23. Februar stattfinden soll. Insgesamt 65 Zünfte und rund 2000 Teilnehmer würden mit von der Partie sein. Preschl lud ein zum „Monsterkonzert“ mit Guggenmusikern und einer Narrenparty im Forum. „Kommt vorbei, für uns Narren ist es das Schönste wenn viele mitmachen“, wünschte er sich.

Auch der neue Präsident der Mindelonia Alex Drahotta konnte schon Termine ankündigen. Am 10. November findet in Salgen der Faschingsauftakt statt, Krönungsball ist am 12. Januar, dann geht es weiter bis zum „Hanslabzug“ am 5. März.

Bei den Wahlen zum neuen Vorstand gaben von den 99 anwesenden Stimmberechtigten 93 ihre Stimmen ab. Erster (Sliwockyj) und Zweiter Vorsitzender (Ahne) wurden wieder in ihren Ämtern bestätigt, die sieben zur Wahl stehenden Beisitzer wurden mit 81 bis 91 „Ja-Stimmen“ gewählt und auch Schriftführerin Doris Kawan und Schatzmeister Josef Wegscheider erhielten wieder die große Mehrheit. Hermann Schuster und Walter Köther traten nicht mehr an. Auch der frühere Kassenprüfer Rudolf Schmidt trat zurück.

Bunt und farbenprächtig präsentierten sich die Teilnehmer des historischen Festumzugs.
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Der große Festumzug beim Frundsbergfest
Bild: Franz Issing

Eine Klausur übers Frundsbergfest und ein Austausch mit anderen europäischen Orten ist geplant

Zuletzt gab Norbert Sliwockyj noch einen Ausblick auf Geplantes: Die Aufarbeitung des Frundsbergfestes erfolgt im November bei einer Klausur im Forum. Die neue Datenschutzverordnung müsse „vollständig und vernünftig“ umgesetzt werden. „Auch bisher haben wir keine Daten herausgegeben. Das Ganze muss jetzt aber formal festgelegt und dokumentiert werden“, sagte Sliwockyj. Er sprach die Zusammenarbeit mit Orten und Vereinen in Spanien, Belgien und Frankreich an im Rahmen des „Erasmus-Plus“-Bildungsprogrammes der EU (Lesen Sie auch: Mindelheim und Sansepolcro sind offiziell Freunde) . Dabei sollen Jugendlichen historische Themen nahegebracht werden, auch ein Schüleraustausch sei geplant, dazu gebe es Zuschüsse (Mehr auch unter: Das große Frundsbergfest beflügelt die Partnerschaft). Zuletzt wies er auf die Multimediashow des Fotoclubs Mindelheim hin, wo am 4. November noch einmal die schönsten Bilder des Frundsbergfestes gezeigt würden.

Frundsbergfest Mindelheim: Eindrücke vom Bauernmarkt und der Zunftstraße
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Frundsbergfest Mindelheim: Eindrücke vom Bauernmarkt und der Zunftstraße
Bild: Johann Stoll

Ein Aktiver des Frundsbergfests wurde kürzlich zum Ehrenbürger ernannt - hier mehr: Mindelheim ruft einen zweiten Ehrenbürger aus

Noch mehr über das Frundsbergfest 2018 gibt es hier:

Frundsbergfest: So viele Aktive wie noch nie

Frundsbergfest: Kirche in Mindelheim wird zum Ballsaal

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Frundsbergfest: Der ganze Umzug als Video auf Facebook


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