Musik

13.06.2018

Geburtstag nach Noten

Drei Könner ihres Fachs (von links): Dietmar Gräf, Emilia-Rosa Hofmann und David Marcian im Festsaal des Klosters von Bad Wörishofen.
Bild: Maria Schmid

Dieses Meisterkonzert im Kloster von Bad Wörishofen wird in Erinnerung bleiben

Es waren die besonders virtuosen Klänge von Violinen und Klavier, die den Festsaal im Dominikanerinnenkloster mit großartigen Kompositionen füllten. Ein würdiges Meisterkonzert, initiiert von und mit Dietmar Gräf am Steinway-Flügel, gemeinsam mit dem großartigen Violinisten David Marcian aus Rumänien. Marcian ist ein sehr gern gesehener und vor allem gern gehörter Meister seines Faches in Bad Wörishofen. Es war ein Konzert passend zum 75. Geburtstag von Dietmar Gräf (wir berichteten). Der Professor für Violine an der Musikhochschule Iasi in Rumänien bewies einmal mehr seine besondere Strahlkraft bei den Intonationen großer Werke aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Bei der „Sonate für Klavier und Violine in A-Dur“ von Johann Sebastian Bach (1685-1750), mit den abwechselnd langsamen und schnellen Sätzen, zeigte die von Gräf und Marcian interpretierte hervorragende Technik. Der zweite Satz „Tempo die Minuetto“ der „Sonate VIII in G-Dur major, op. 30 Nr. 3“ von Ludwig van Beethoven (1770-1827) passte so recht zum lauen Sommerabend, der durch das weit geöffnete Fenster in den Saal strömte – verträumt, leicht tänzerisch und sehr romantisch. Das herausragende Können dieser Meister ihres Faches wurde besonders bei der „Sonate für Klavier und Violine in A-Dur“ von César Franck (1822-1890) deutlich. Die Gäste im übervollen Festsaal hielten den Atem an um die beiden Solisten den mehr als wohl verdienten Applaus zu spenden.

Ein besonderes Bonbon des Abends war der Auftritt der dreizehnjährigen Emilia-Rosa Hofmann aus Bad Wörishofen. Als Siegerin des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ war sie beim Bundeswettbewerb dabei und erzielte mit ihrer Klavier-Partnerin Laura Christen aus Augsburg 19 Punkte. Hofmann spielte als Solostück die „Fantasie No. 7“ von Georg Philipp Telemann (1681-1767) und erhielt weiter anspornenden lang anhaltenden Applaus. Doch damit war der Abend noch nicht zu Ende. Im katholischen Pfarramt überraschten viele Gäste Dietmar Gräf und gratulierten ihm zum Geburtstag. (sid)

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