Kultur

23.08.2011

Gelungene Premiere

Jazz im Klosterhof mit (v. l.) Sándor Tóth, Zsolt Gazsarovszky, Gábor Juhász, József Csik, Kálmán Kapusi. Die Premiere war gleich ein Erfolg.
Bild: Foto: Schmid

„Jazz im Klosterhof“ überzeugt mit musikalischem Angebot und Ambiente

Bad Wörishofen So fühlt sich Sommer an! Ein Treffen mit Freunden bei einem fröhlichen Plausch, kühle Getränke und vor allem flotte Musik. Beim dritten Anlauf (zwei vorherige fielen regelrecht „ins Wasser“) der Premiere der Jazz-Formation vom Kurorchester Musica Hungarica unter der Leitung von Zsolt Gazsarovszky auf der Terrasse vom „Extrablatt“ im Klosterhof wurden alle wünschenswerten Bedingungen erfüllt. Die aufgestellten Tische und Bänke reichten kaum für die vielen musikbegeisterten Besucher aus. Die Sonne stand am blauen Abendhimmel, die Luft war warm und mild, die besten Voraussetzungen für die Freude über die Jazz-Rhythmen.

Von „O When The Saints Go Marching In“ über „Mackie Messer“ aus der „Dreigroschenoper“ von Kurt Weill, „Georgia“ von Carmichael, „St. Thomas“ von Sonny Rollins bis zu „Yesterday“ von John Lennon, an diesem Abend stimmte es: „What a wonderful world“. Bei diesem Stück glänzte Zsolt Gaszarovszky mit sanften Tönen an seiner Posaune. Er zeigte an diesem Abend nicht nur seine Vielfältigkeit in Sachen zusätzlich beherrschender Instrumente wie Schlagzeug, Rassel oder Piano, er ließ auch eine beeindruckende Jazzstimme hören. Seine Kollegen standen ihm in nichts nach. So zeigte József Csik sein Können hier nicht an der Violine, sondern am Kontrabass und E-Bass. Kálmán Kapusi am Piano, Gábor Juhász am Schlagzeug und vor allem die Saxophonsoli und an der Klarinette war es Sándor Tóth, der für heftigen Applaus sorgte. Zwischenapplaus gab es ebenfalls für alle Musiker reichlich.

Dieter Krumm ist seit Oktober vergangenen Jahres der Wirt im „Extrablatt“. Jeden Donnerstag sorgt Live-Musik für einen unterhaltsamen Abend. Jeder könne sich hier musikalisch einbringen, wenn es mit anderen kompatibel sei, so Krumm. Es sei keine bestimmte Musikrichtung angedacht, es müsse natürlich zusammenpassen. Die Musiker vom Kurorchester kamen einmal dazu und spielten spontan mit.

Kurdirektor Alexander von Hohenegg sah und hörte das zufällig und meinte, das könne doch etwas Spezielles werden. Die Idee für das Jazz-Sextett (hier waren es aus terminlichen Gründen fünf Musiker) mit „Jazz im Klosterhof“ war geboren. Eine tolle Sache, das fanden auch die vielen Besucher. Lediglich der Service könne verbessert werden. Alle freuen sich gewiss auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. (sid)

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