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28.02.2015

Gruschka rechnet mit Gerichtsentscheid

Beim Generationengespräch im Mehrgenerationenhaus Bad Wörishofen beantwortete Bürgermeister Paul Gruschka Fragen der Zuhörer.
Bild: Maria Schmid

Bürgermeister stellt sich Fragen der Besucher im Mehrgenerationenhaus

Turnhalle, Gewerbesteuer, Therme: Beim Generationengespräch im Mehrgenerationenhaus stellte sich Bürgermeister Paul Gruschka den Fragen der Zuhörer.

Was getan werde, um weitere Einnahmen für die Stadt zu generieren, wollte einer wissen. Gruschka antwortete, dass im Gewerbepark an der A 96 weitere Unternehmen angesiedelt werden könnten. Es sollten aber keine „unschönen“ Projekte entstehen wie zum Beispiel ein Autofriedhof oder Schrotthandel. Es müssten Unternehmen sein, die zum Kurort passten. Die wertvollen Flächen sollten nicht nur verbraucht werden, sondern es sollten auch neue Arbeitsplätze entstehen. Bis dadurch Mehreinnahmen in das Stadtsäckel flössen, würde jedoch Jahre dauern. Auch die Zinsgeschäfte der Stadt beschäftigten die Zuhörer. Der Stadtrat hatte gerade erst beschlossen, diese weiter zu betreiben. In der Gemeindeordnung stehe, eine Gemeinde dürfe nicht spekulieren, sagte ein Zuhörer. Gruschka betonte, er werde sich die Verträge sehr genau ansehen. Als er jüngst ein Minus in Höhe von 400 000 Euro feststellte, habe er sich gewundert, warum er nicht informiert worden sei (wir berichteten). Beim Thema Parkplätze und Wildparken verwies der Bürgermeister auf die Eigentumsrechte der jeweiligen Flächen. Dass es angeblich schwierig sei, Termine beim Bürgermeister zu bekommen, wurde ebenfalls angesprochen. Termine gebe es nach Absprache aber immer, versicherte Gruschka. Zur Zukunft des Marketings sagte er, es genüge nicht, Ideale zu beschwören. Eine Marketinggesellschaft benötige eine Million Euro für diese Arbeit, Kurdirektor Horst Graf habe lediglich 200 000 Euro zur Verfügung. Das sei nicht einfach und trotzdem würde eine gute Arbeit gemacht. Zur Causa Therme und Fremdenverkehrsbeitrag sagte der Bürgermeister, das Verhältnis zur Betreiberfamilie Wund sei ganz normal. Es würde miteinander gesprochen, ohne laute Worte. Eine Gemeinde müsse letztendlich ihre Pflicht tun. Die letzte Entscheidung fälle wahrscheinlich das Verwaltungsgericht. Einer Mediation stehe er dagegen skeptisch gegenüber. Wenn das Recht keine Spielraum ließe, wie solle da mediatiert werden, fragte Gruschka. (sid)

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