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Mindelheim

12.11.2018

Im handwerklichen und sozialen Bereich aktiv

In den nächsten drei Jahren lenken die Geschicke des Fördervereins Mindelheimer Museen (von links): Ernst Woisetschläger (Vorsitzender), Thea Hoyer (Stellvertreterin), Gertraud Keil (Kassiererin), Alfred Depprich (Schriftführer). Beisitzer sind Wolfgang Hackl, Gabi Birkle und Elvira Reger.
Bild: Franz Issing

Auch im nächsten Jahr hat der Förderkreis der Mindelheimer Museen wieder viel vor.

„Ihr habt ganze Arbeit geleistet, eure Spenden sind bestens angelegt“, bescheinigte dritter Bürgermeister Roland Ahne dem „Förderkreis Mindelheimer Museen“. Zu erwähnen ist hier, dass der Verein den Aufbau des neuen Krippenmuseums nicht nur tatkräftig, sondern auch mit 3924 Euro finanziell unterstützt hat.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Förderkreises standen Neuwahlen, die keine große Veränderung brachten. Ernst Woisetschläger wurde für weitere drei Jahre im Amt des ersten Vorsitzenden bestätigt. Als Stellvertreterin fungiert wieder Thea Hoyer. Über die Finanzen des Förderkreises wacht weiterhin Gertraud Keil. Neu im Vorstand ist Schriftführer Alfred Depprich. Zu Beisitzern wurden Wolfgang Hackl, Gabi Birkle und Elvira Reger gewählt.

„Die Arbeit für den Förderkreis macht mir viel Spaß und solange es einem Spaß macht, sollte man nicht aufhören“, bedankte sich Woisetschläger bei den Mitgliedern für ihr Vertrauen. „Deren Zahl ist seit meinem Amtsantritt vor sechs Jahren um 115 auf 690 angewachsen“, informierte der Vorsitzende. Wenn es um die Werbung neuer Mitglieder geht, ist der Verein sehr erfinderisch. So rekrutiert er sie unter anderem auch beim Empfang der Stadt für Neubürger.

Rund 1000 Interessierte besuchten die Veranstaltungen des Förderkreises der Mindelheimer Museen

In seinem Rechenschaftsbericht lobt Ernst Woisetschläger auch die gute Zusammenarbeit des Förderkreises mit der Museumsleitung. Hier nannte er besonders Kulturamtsleiter Christian Schedler, Friederike Haber, die Leiterin des schwäbischen Krippenmuseums, und Markus Fischer, den Leiter des Heimatmuseums. Bei einem Blick in den Rückspiegel ließ er auch die Veranstaltungen und Aktivitäten des Jahres 2018 Revue passieren. Herausragende Veranstaltungen, so fand er, waren ein Vortrag des ehemaligen Gymnasiallehrers und Buchautors Bernd Michael Linker, der Mindelheims Geschichte beleuchtete, während Sabine Heilrath Walk, Veronika Vogt und Alexandra Aßmann im Silvestersaal ein öffentliches Konzert gaben.

Ziele der beliebten Landkreisfahrt des Förderkreises waren im vergangenen Jahr Roth an der Roth sowie die „schönste Pfarrkirche“ in Steinhausen. Angesteuert wurden bei dieser Exkursion auch die Orte Schussenried und Gütenzell. Letztlich waren die Mitglieder des Vereins sowohl im handwerklichen als auch im sozialen Bereich sehr aktiv. Bei den angebotenen Veranstaltungen wurden nahezu 1000 Besucher gezählt. Der Vorstand dankte allen Spendern und Mitgliedern, die wie er sagte „immer da waren, wenn sie gebraucht wurden“.

Auch im nächsten Jahr will das Vorstandsteam des Förderkreises die Hände nicht in den Schoß legen. Geplant sind unter anderem zwei Ausflüge, ein Konzert sowie ein Flohmarkt zugunsten des Heimatmuseums. „Turmuhren als Boten des Glaubens“ war der Titel eines Filmes, der im Anschluss an die Versammlung über die Leinwand lief. Die Dokumentation wurde im Mindelheimer Turmuhrenmuseum gedreht und vom Bayerischen Fernsehen am 1. Januar 2018 gesendet. Kulturamtsleiter Christian Schedler rief die Gräuel des 30-jährigen Krieges in Erinnerung. „Was heute in Syrien passiert, war vor 400 Jahren in Mindelheim Alltag“, berichtete er. Kaiserliche und schwedische Truppen kämpften gegeneinander, lieferten sich ein Gemetzel ohne Ende und die Bevölkerung wurde dazwischen zerrieben.

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