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14.02.2015

(K)ein Grund zur Traurigkeit

Ein Autor hat Kinder mit dem Angelman-Syndrom als die „fröhlichsten Kranken der Welt“ bezeichnet, weil sie überdurchschnittlich häufig lachen. Der fünfjährige Jonas Bersch ist da keine Ausnahme. „Schlechte Laune gibt es bei ihm nicht“, sagen seine Eltern Klaus und Melanie. Sein einjähriger Bruder Aaron ist gesund – und Jonas mittlerweile in vielem ein Vorbild.
Foto: baus

Trotz einer sehr seltenen Behinderung ist Jonas Bersch ein außergewöhnlich fröhliches Kind

Freunde, die gleichaltrige Kinder haben, trösten die Eltern, dass Jonas sich halt ein bisschen länger Zeit lässt – und haben damit nicht einmal unrecht. Allerdings ahnen sie nicht, dass es nicht nur um ein paar Wochen geht, sondern um Jahre – wenn überhaupt.

Mittlerweile ist Jonas fünf und läuft an den Händen von Papa Klaus vom Flur zurück ins Esszimmer – genau wie sein kleiner Bruder Aaron, der nächste Woche ein Jahr alt wird. Seine Bewegungen wirken ungelenk und hölzern und man kann verstehen, warum der britische Kinderneurologe Dr. Harry Angelman 1965 zunächst die Bezeichnung „Marionettenkinder“ wählte, als er das später nach ihm benannte Angelman-Syndrom erstmals beschrieb.

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