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Energiewende

07.11.2012

Schutz für Rotmilan gefordert

Vogelschützer kritisieren Landrat Hans-Joachim Weirather

Landkreis Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Bund Naturschutz (BN) haben Kritik an Landrat Hans-Joachim Weirather geübt. Anlass ist eine Äußerung des Kreischefs zum Auftakt der Allgäuer Passivhaustage. Weirather hatte als Beispiel für das schleppende Vorankommen beim Ausbau der Windkraft das Vorkommen des Rotmilans angeführt.

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Brigitte Kraft von der Bezirksgeschäftsstelle des LBV in Memmingen und Rudolf Mendle, Mitglied des Energieteams für den BN, halten dem Landrat vor, mit seiner Äußerung dem komplizierten Sachverhalt nicht gerecht zu werden.

Sowohl der LBV als auch der BN setzten sich seit Jahrzehnten für Umweltverträglichkeit und damit auch die Energiewende ein. Es müsse selbstverständlich sein, dass man besonders auch die Belange des Naturschutzes ausreichend berücksichtige.

Schutz für Rotmilan gefordert

Kürzlich hatten sich LBV, BN und Bundesverband Windenergie Regionalverband Schwaben zum Thema Energiewende ausgetauscht und eine gemeinsame Strategie erarbeitet. Sowohl BN als auch LBV setzen sich dafür ein, dass die Energiewende umwelt- und naturverträglich erfolgen muss.

Der Landkreis Unterallgäu, der ein flächendeckendes Rotmilanvorkommen aufweise, müsse dieser Tatsache und der Verantwortung für den Bestand des Rotmilans in besonderer Weise gerecht werden und in der Planungsphase angemessen berücksichtigen. (mz)

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