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Stetten

28.05.2020

Stettener Gemeinderat will sich mehr um die Jugend kümmern

Ewald Fischer wird als zweiter Bürgermeister in seinem Amt bestätigt.
Bild: un

Plus Viele neue Gesichter im neuen Gremium. Ewald Fischer ist erneut Zweiter Bürgermeister. Was der Gemeinderat alles vor hat.

Alle Hände voll zu tun hatte Bürgermeister Uwe Gelhardt bei der konstituierenden Sitzung des Stettener Gemeinderates. Von den zwölf Mitgliedern sind nicht weniger als acht Neulinge. Nach deren Vereidigung wurde der bisherige zweite Bürgermeister Ewald Fischer in seinem Amt bestätigt. Obwohl noch kein Jugendbeauftragter gefunden wurde, waren sich die Räte einig, dass für die jungen Mitbürger „etwas getan“ werden müsse.

In Stetten wird weiterhin geduzt

Der erste Beschluss, der gefasst wurde, dürfte in Bayern nicht so oft vorkommen. Auf Vorschlag von Uwe Gelhardt wurde vereinbart, dass es – wie früher üblich – untereinander beim persönlichem „Du“ bleibe.

Dann galt der Gruß des Bürgermeisters den neu gewählten Räten, immerhin acht von zwölf. Es sind dies Ignaz Beck, Ruth Schropp, Reinhold Schmid, Borislav Kanjuh, Johannes Schuster, Albert Schmid, Florian Grimm und Hubert Ritzel jun. Nach deren feierlicher Vereidigung ging es um die Anzahl der weiteren stellvertretenden Bürgermeister. Das Gremium beschloss, auf den dritten Bürgermeister zu verzichten. Sollten beide Bürgermeister einmal keine Zeit haben, so wird der dienstälteste Gemeinderat diese vertreten. Bei der Wahl zum zweiten Bürgermeister erhielt Ewald Fischer dann zehn Stimmen und war somit gewählt. Als Sitzungstag wurde der jeweils vierte Montag im Monat bestimmt. Der Sitzungsbeginn wurde auf 19.30 Uhr gelegt.

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Längere Aussprache im Bauausschuss

Eine längere Aussprache gab es anschließend über den Sinn eines Bauausschusses, der dann doch installiert wurde. Er könne, so Gelhardt, dem Gremium doch einige Arbeit abnehmen.

Länger diskutiert wurde auch über die Notwendigkeit eines Jugendbeauftragten. Alle Räte waren sich einig, dass man mehr für die Jugend tun müsse, um diese am Ort zu halten. Fast schon nostalgische Züge hatten die Schilderungen einiger Räte aus den Jugendtagen, als man sich am Sparkassengebäude getroffen habe. Der Bürgermeister wollte bei dieser Nachschau aber die Vereine vor Ort, die gute Jugendarbeit leisteten, nicht vergessen. Gelhardt sagte, er habe schon jemanden für das Amt des Jugendbeauftragten im Visier, müsse aber noch Gespräche führen. Somit blieb der Posten vorerst unbesetzt.

In der „normalen“ Tagesordnung beschloss der Rat, die Sennereistraße im Rahmen der laufenden Arbeiten teilweise zu sanieren. Der Bürgermeister berichtete von erfolgreichen Gesprächen mit dem Amt für ländliche Entwicklung, man könne die Kosten in die Dorferneuerung einbeziehen und somit zu hohen Zuschüssen bis zu 56 Prozent kommen.

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