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Nahverkehr

25.02.2018

Überzeugt vom Video-Reisezentrum

Bürgermeister Paul Gruschka (rechts) und Wolfgang Hützler testen in Immenstadt das Video-Reisezentrum der Bahn.
Bild: Donath/Stadtverwaltung

Bürgermeister Gruschka hält die Lösung nach einem Test in Immenstadt für geeignet, das Problem des fehlenden Fahrkartenschalters am Bad Wörishofer Bahnhof zu lösen. So funktioniert das System.

Ein Video-Schalter für den Bahnhof Bad Wörishofen? Warum nicht, findet man bei der Stadt. Bekanntlich findet die Bahn keinen Betreiber für einen Fahrkartenschalter mehr. Bürgermeister Paul Gruschka (FW) hat sich in Immenstadt deshalb das Video-Reisecenter und die Zentrale in Kempten angesehen und zieht ein positives Fazit. Mit dabei war auch der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Wolfgang Hützler.

In Immenstadt habe die Bahn durchweg positive Erfahrungen mit dem Video-Schalter gemacht, berichtet Gruschka. Von Wolfgang Jakob von der Bahn erfuhren die Wörishofer, dass es in Immenstadt zunächst viele Skeptiker gegeben habe, vor allem unter den älteren Bürgern. Diese hatten Bedenken, sich mit einem „Computer einzulassen.“ In Immenstadt hat man deshalb nach der Fertigstellung des Videoschalters gemeinsam mit dem Seniorenhilfeverein vor Ort eine Einführung gemacht. Nun, so hörten die Wörishofer, klappe das Prozedere reibungslos. Auch die Bedienung des Video-Schalters sei denkbar einfach. Das einzige, was der Kunde tun muss, ist einen Knopf zu drücken. Dann meldet sich „live“ über Video und Lautsprecher ein Bahnangestellter. Ob kostenfreie Fahrplanauskunft, Sitzplatzreservierung oder Fahrkarte – alles wird wie vorher am Schalter auch erledigt, ebenfalls von Angesicht zu Angesicht. „Der Kunde erhält dann seine ausgedruckten Unterlagen“, berichten die Wörishofer. Ein Automat zur Selbstbedienung stehe ebenfalls zur Verfügung. Die Automaten sind in einem abgetrennten Raum untergebracht.

Alle Bedienelemente sind behindertengerecht angebracht. Ein weiterer Vorteil seien die Servicezeiten: Insgesamt 70 Stunden wöchentlich, auch an Samstagen und Sonntagen stehe ein Ansprechpartner zur Verfügung, loben die Wörishofer. Kurt Irringer, Teamleiter aus Kempten, erklärte Gruschka und Hützler, dass die Wartezeiten selbst bei Stoßzeiten nur etwa drei bis vier Minuten betragen würden.

In der Zentrale in Kempten sind derzeit elf Bahnhöfe aufgeschaltet, die von dort aus bedient werden.

Bürgermeister Gruschka ist überzeugt, dass diese Lösung sich auch für Bad Wörishofen eignen würde. Das ganze Projekt kostet die Stadt nach Angaben des Rathauses vermutlich nichts, da alles von der Bahn erstellt und eingerichtet werde. Als möglicher Standort käme laut Gruschka der Bahnsteig in Frage, dort könnte eine entsprechende Kabine aufgestellt werden. Einzelheiten sollen jetzt zeitnah bei einem Ortstermin mit der Bahn, den Eigentümern des Bahnhofs, der Telekom und dem Bauamt besprochen werden. (m.he, mz)

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Die Diskussion ist geschlossen.

26.02.2018

Da sind die Herren Gruschka und Hützler nun für teures Geld nach Immenstadt gefahren um die einzige mögliche Lösung für den Fahrkartenschalter anzuschauen??

Natürlich bestimmt mit der Bahn, oder doch mit dem guten Diesel PKW ??

Gefehlt hat hier der Landtagsabgeordnete Pohl der müßte, auf Grund der Tatsache, daß er schon öfter seinen Führerschein abgeben mußte, sich am Besten mit Bahnfahren auskennen - ;)))

Na dann auf in die Landtagswahl die Herren !!!!!!

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