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Zaisertshofen

16.02.2020

Viel Stoff für die Narren in Zaisertshofen

Richtig bunt und das im Wortsinn trieben es die „Goackalorus“ bei ihrem Heimspiel in Zaisertshofen. Der Schlachtruf lautet: „Kikeriki, Henna schnapp, weidla dappa.“ Und auch die Flossachtaler Musikanten zeigten sich als Mexikaner farbenfroh.
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Richtig bunt und das im Wortsinn trieben es die „Goackalorus“ bei ihrem Heimspiel in Zaisertshofen. Der Schlachtruf lautet: „Kikeriki, Henna schnapp, weidla dappa.“ Und auch die Flossachtaler Musikanten zeigten sich als Mexikaner farbenfroh.

Tausende Besucher strömten zum Faschingsumzug nach Zaisertshofen. Dort bekamen sie unter anderem einen Wahlkampf im Wortsinn zu sehen.

Kunterbunt ging es gestern auf in Zaisertshofen zu, das seinem Ruf als Faschingshochburg einmal mehr alle Ehre machte. Tausende stürzten sich bei frühlingshaften Temperaturen ins Getümmel, um den bunten Gaudiwurm mit seinen 58 Zugnummern aus nächster Nähe zu erleben. Da wurde geschunkelt, gelacht und getanzt und die Zaungäste waren sich einig: „Fasching feiern ist nicht nur an Rhein und Main, sondern auch in Zaisertshofen schön.“

Tausende Besucher ließen sich das bunte Treiben in Zaisertshofen mit 58 Zugnummern nicht entgehen.
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So bunt war der Faschingsumzug in Zaisertshofen
Bild: Franz Issing

Die aktuelle Europapolitik und auch die Ereignisse im Dorf lieferten den Karnevalisten reichlich Stoff zum Glossieren. Da führte der Theaterverein eine weiß-blaue Komödie mit unbekanntem Ausgang auf. Die Schauspieler bliesen zum großen Bürgermeister-Wahlkampf und fürchteten um „ihren guten Ruf“. „Rettet die Bienen“ appellierte der Obst-und Gartenbauverein an das Narrenvolk, während die Gymnastik-Damen des TSV weder mit Hitzewallungen noch mit dem Klimawandel Probleme hatten. Die Edelweiß-Schützen nahmen den Brexit aufs Korn und mokierten sich über Premier Boris Johnson und die Kleinen des Kindergartens „Pusteblume“ ließen bei Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer Dampf ab.

Rudi Carell scherzt in Zaisertshofen mit dem Teufel

Pfarrer Richard Dick kam als Rudi Carell und scherzte mit der Konkurrenz, dem Teufel, alias dem Markt Walder Bürgermeister Peter Wachler. Das Karussell der guten Laune hielten nicht zuletzt die Schalmeien, der „Goackahaufa“, die als Mexikaner verkleideten Flossachtaler Musikanten und auch die Gruppe „Goackalorus“ mit lautem Kikeriki in Schwung. Auch Clowns, Hexen und kriegerische Germanen winkten dem Narrenvolk am Straßenrand freundlich zu und trieben mit ihm viel Schabernack. Hinter fantasievoll gestalteten Motivwagen marschierten allerlei Fußgruppen, Kapellen, Guggenmusiker und Gardemädels.

Bevor sich die lustige Karawane in Bewegung setzte, fand im Saal des „Bäckerwirtes“ ein Empfang für die Prinzenpaare und deren Hofstaat statt. „Esset und trinket, was nei gaut, gab Präsident Jürgen Niederrainer als Losung aus. Und das ließen sich die Narren sowie die versammelten Bundes- und Kommunalpolitiker und solche, die es werden wollen, nicht zweimal sagen.

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