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Wenn die Wühlmaus zur Designerin wird

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Kommentar Von Ulf Lippmann
23.09.2019

Eigentlich macht der spätsommerliche Garten mehr Freude als Arbeit - wäre da nicht ein ganz besonders lästiger Nager. Unser Autor hat sich etwas ausgedacht.

Im Spätsommer macht mein Garten mehr Freude als Arbeit. Bevor die herbstliche Plackerei beginnt, kann man die späten Blüten und die letzten Sonnenstrahlen noch so richtig genießen. Spaß machen mir auch die Blumenzwiebeln, die jetzt schon in die Erde müssen, damit sich im Frühjahr die bunte Blütenpracht entfaltet.

Leider haben die Wühlmäuse mindestens genauso viel Spaß an den Zwiebeln, allerdings mögen sie den Nähr- und nicht den Zierwert der Pflanzen. Weil die lästigen Nager aber keine Narzissen mögen, mag ich die gelben Blumen umso mehr.

Heuer habe ich die Wühlmäuse mal als Gartendesigner eingesetzt und die Tiere einen Teil meiner Arbeit machen lassen. Ihre langen Gänge kurz unter der Grasnarbe habe ich einfach geöffnet und mit Narzissenzwiebeln aufgefüllt. Zum Schluss noch etwas Erde drauf, den Rasen wieder drüber und fertig ist das Wühlmausbeet. Ich bin schon sehr gespannt aufs Frühjahr, wenn sich gelbe Blumenbänder über meinen Rasen schlängeln.

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