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Eishockey

11.11.2019

EV Bad Wörishofen verliert Derby in Buchloe deutlich

Schwerstarbeit hatte Ercan Kumru im Tor der Wörishofer Wölfe beim Landesligaderby in Buchloe zu verrichten.
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Schwerstarbeit hatte Ercan Kumru im Tor der Wörishofer Wölfe beim Landesligaderby in Buchloe zu verrichten.
Bild: Michael Lindemann

Beim ESV Buchloe geht der EV Bad Wörishofen mit 2:7 unter. Dafür kann der ESV Türkheim wieder feiern.

Sie hatten sich viel vorgenommen nach der 10:1-Gala vom Freitag gegen den EV Pfronten. Doch beim Nachbarverein ESV Buchloe hatten die Wörishofer Wölfe am Sonntag nichts mehr zu lachen. Mit 2:7 (0:4, 1:2, 1:1) musste der EV Bad Wörishofen die Heimreise antreten.

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Landesliga Schon im ersten Drittel sorgte der ESV Buchloe mit vier Toren schnell für klare Verhältnisse im Derby gegen den EV Bad Wörishofen und stellten die Weichen früh auf den siebten Sieg im achten Saisonspiel. Auch nach dem torreichen Auftaktdrittel hatten die Piraten keine wirkliche Mühe, den verdienten Derbysieg unter Dach und Fach zu bringen, wodurch man wieder auf Tabellenrang zwei klettern konnte. „Wir wollten nach unserer ersten Niederlage am Freitag in diesem Spiel gleich von Anfang an mit Vollgas starten, was uns auch gut gelungen ist“, meinte ESV-Trainer Christopher Lerchner nach der Begegnung.

Nach zehn Minuten führt Buchloe mit 3:0

Nach gerade einmal 100 Sekunden hatte Christian Wittmann den Torreigen eröffnet, dann legte Alexander Krafczyk per Abstauber nach (7.) und Kevin Strecker überwand Wölfe-Goalie Ercan Kumru zum 3:0 (10.). Strecker konnte sich somit in seinem Premierenspiel bei der 1. Mannschaft mit seinem ersten Tor im Seniorenbereich gleich über ein Traumeinstand freuen. Als Timo Rauskolb in eigener Unterzahl vor der ersten Pause sogar noch das 4:0 nachlegte (16.), war eine kleine Vorentscheidung in diesem Match gefallen.

EV Bad Wörishofen verliert Derby in Buchloe deutlich

Auch im Mitteldrittel spielten die Pirates weiter munter nach vorne, ließen nun aber mehrfach die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen und wirkten stellenweise auch etwas zu verspielt. So führte eine Unachtsamkeit dann prompt zum 4:1, als Patrik Janac die Scheibe im Buchloer Drittel klaute und Franz Schmidt bediente (29.). Wirklich ins Wanken gerieten die Hausherren dadurch aber nicht – zu überlegen agierten die Piraten gegen eher harmlose Wölfe. Mit einem Doppelschlag antworteten sie schnell. Erst hatte Kumru mit einem Top-Save noch das 5:1 gegen Christian Wittmann verhindert (34.), ehe er sich Sekunden später doch gegen den Buchloer Angreifer geschlagen geben musste. Und Marco Göttle erhöhte nur gut eine Zeigerumdrehung später sogar auf 6:1 (35.).

Im abschießenden Durchgang passierte dann nicht mehr all zu viel. Das Spiel war schließlich schon entschieden und somit war die Luft auf beiden Seiten etwas raus. Buchloe konnte durch ein feines Solo vom Ex-Wörishofer Michal Telesz 36 Sekunden nach Wiederbeginn noch einmal jubeln und Wörishofen traf ebenfalls nochmals durch Janac zum 7:2-Endstand (49.). (chs)

Bezirksliga Erstmals konnte der ESV Türkheim in dieser Saison mit den gewünschten vier Sturmreihen antreten – und das bekamen die Gäste vom EV Königsbrunn zu spüren. Mit 8:3 (3:1, 3:1, 2:1) gewann der ESV Türkheim sein Heimspiel deutlich.

Zwar dauerte es im ersten Drittel etwas, doch nach der Führung durch Joel Sirch (8.) übernahm Türkheim vor 155 Zuschauern mehr und mehr das Kommando. Dominik Hiemer nutzte einen Abwehrfehler zum 2:0 (14.), Andreas Pross traf zum 3:0 (18.). Zwölf Sekunden vor der Drittelpause verkürzte Königsbrunn auf 3:1 und bestrafte dabei einen Ausflug von Türkheims Goalie.

Andreas Pross erzielt drei Tore für Türkheim

Nach dem Seitenwechsel erhöhten Darius Sich (24.) und erneut Andreas Pross (30.) auf 5:1. Kurz darauf verkürzten die Gäste erneut, doch in den letzten fünf Minuten des Mitteldrittels setzte Türkheim die Gäste in deren Drittel fest und zeigte, angeführt von der Reihe um den schnellen Maximilian Sams, ihre stärkste Phase.

Mit einem Abstauber und seinem dritten Tor belohnte Pross die Türkheimer für ihr dominantes Spiel (39.). Im Schlussdrittel konnten die Gäste kaum mehr Offensivakzente setzen, der ESVT war zu überlegen und kam durch das Abstaubertor von Felix Ambos (51.) zum 7:2. Königsbrunn traf zwar noch ein drittes Mal (56.), doch die Partie war längst entschieden und wurde mit dem 8:3 durch Tim Färber (59.) gekrönt.

„Wir haben taktisch sehr diszipliniert agiert und 60 Minuten konzentriert gespielt und dabei den Focus hochgehalten. Das ist es, was wir in der Saison spielen wollen. Das gilt es jetzt in die nächsten Spiele mitzunehmen“, sagte ESVT-Trainer Michael Fischer nach der Partie. (axe)

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