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Arbeiten bei Ehrmann: „Willkommenskultur ist entscheidend“

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Zum Start ins Ausbildungsjahr 2020 verrät die Allgäuer Familienmolkerei, wie es ihr gelingt, neue Mitarbeiter zu ¬ finden – und langfristig an sich zu binden. Die ersten Arbeitstage entscheiden, ob man sich im neuen Beruf wohl fühlt, sagt Thomas Schmid, Ausbildungsleiter bei Ehrmann.

Der Schulabschluss – und damit auch der Start ins Ausbildungsjahr 2020 – rückt näher. Für Schulabgänger ist jetzt die letzte Möglichkeit, sich zu entscheiden, wie es danach beruflich weitergehen soll. Noch gibt es offene Ausbildungsstellen, denn Nachwuchs ist bei den Betrieben der Region heiß begehrt: 2019 kamen auf 100 Ausbildungsplätze im Allgäu rein rechnerisch 67 Bewerber. 4.160 Schulabgänger hatten sich für einen Ausbildungsplatz beworben – gleichzeitig boten die Allgäuer Firmen 6.232 Ausbildungsstellen. „Durch den Nachwuchskräfte-Mangel sind wir als Unternehmen noch viel stärker als früher darauf angewiesen, die Erwartungen der Bewerber zu berücksichtigen – und bestenfalls zu übertreffen“, sagt Stefan Häring (Foto unten), Personalleiter bei Ehrmann. So wird die Familienmolkerei 2020 eine eigens gebaute „Lehrwerkstatt“ einweihen. Häring: „Sie dient als Kompetenzzentrum, in dem sich unsere Auszubildenden austauschen, neue Ideen ausprobieren und direkt umsetzen können“.

29 Azubis und duale Studenten bildet die Molkerei, die dieses Jahr ihr 100-jähriges Firmenjubiläum feiert, aktuell am Hauptstandort Oberschönegg (730 Mitarbeiter) aus. „Unsere Auszubildenden konnten wir in den Vorjahren als feste Mitarbeiter übernehmen“, berichtet Ehrmann-Ausbildungsleiter Thomas Schmid. Auch dieses Jahr darf Schmid wieder zahlreiche neue Auszubildende begrüßen. Auf Ehrmann habe die aktuelle Situation rund um das Covid19-Virus laut Unternehmen weniger Auswirkungen als auf andere Branchen, ergänzt Stefan Häring:  „Nahrungsmittel gehören zu den Grundbedürfnissen der Menschen.“

„Nicht nur Joghurtkulturen, sondern auch Willkommenskultur“

Seit der Gründung durch Alois Ehrmann im Jahr 1920 hat sich die Firma vom Ein-Mann-Betrieb zu einem international erfolgreichen Milchverarbeitungs- Unternehmen (u. a. „Almighurt“, „Grand Dessert“, „High Protein“) entwickelt. Mit über weltweit 2.400 Mitarbeitern erwirtschaftete Ehrmann im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 800 Millionen Euro. Neben Milchtechnologen und Milchwirtschaftlichen Laboranten bildet die Unternehmensgruppe heute auch in zahlreichen anderen Berufen aus: von der Industriekauffrau über Mechatroniker und Elektroniker für Betriebstechnik/Automatisierung, bis hin zum Anlagenmechaniker.

„Die ersten Wochen im neuen Job entscheiden oft, ob man sich in einem Unternehmen wohlfühlt“, weiß Ehrmann-Ausbildungsleiter Thomas Schmid. Deshalb hat sich die Molkerei als Ziel gesetzt, Berufseinsteigern „nicht nur Joghurtkulturen, sondern auch eine Willkommenskultur“ zu bieten.

Wie Sendung mit der Maus in live

„Unser Name und die Sichtbarkeit unserer Produkte in den Kühlregalen sorgen natürlich dafür, dass fast alle Bewerber uns schon zu kennen glauben“, berichtet Ehrmann-Personalleiter Häring. „Aber fast alle sind dann positiv überrascht, wenn sie in den ersten Arbeitswochen unsere Unternehmenskultur erleben.“ Gerade bei der Führung durch die Produktion sei der „Überraschungseffekt“ hoch: „Viele staunen beim ersten Mal und sagen: ,Das ist wie in der Sendung mit der Maus’ – nur eben in live“ sagt Markus Anders, Ausbildungsleiter für die Produktion.

Onboarding-Programm für Auszubildende

Ein spezielles „Onboarding“-Programm für Auszubildende und neue Mitarbeiter soll den Berufseinstieg bei Ehrmann erleichtern: „Dank des Programms lernen wir Azubis in angenehmem Tempo, schrittweise und verständlich die gesamte Firma und die verschiedenen Teams darin kennen. Dadurch ­ fiel mir der Umstieg von der Schule aufs Berufsleben nicht sonderlich schwer“, erzählt Lena-Marie Milz. Die 18-Jährige absolviert bei Ehrmann gerade eine Ausbildung zur Industriekauffrau (IHK).

„Am ersten Arbeitstag war ich nervös und wollte natürlich einen guten Eindruck machen. Aber die Sorgen waren unbegründet,“ berichtet Lena-Marie aus ihrem Ausbildungsalltag. „Wir Azubis durften schnell auch selbstständig wichtige Aufgaben – und nicht „nur Hilfsarbeiten“ – übernehmen.“

Auszubildende Industriekauffrau Lena-Marie Milz

Als Industriekauffrau durchläuft die 18-Jährige verschiedene Abteilungen bei Ehrmann – vom Vertrieb über die HR-Abteilung bis hin zu Einkauf, Controlling und Auftragsabwicklung. Dadurch gewinnt sie bereits während der Ausbildung einen Überblick über alle wichtigen Geschäftsbereiche. Lena: „Am besten gefällt mir, dass ich immer wieder etwas Neues lerne. Ich merke, dass ich auch tatsächlich immer mehr kann und weiß“.

Mitarbeiterbindung wird wichtiger

Engagierte Schulabgänger wie Lena-Marie sind bei den Unternehmen im Allgäu gefragt. Vom Molkereibetrieb über das Hotel- und Gastronomiegewerbe bis hin zu Handel, Bau und Handwerk. Heimische Ausbildungsbetriebe müssen sich mittlerweile anstrengen, um geeignete Nachwuchskräfte zu ­finden – und langfristig an sich zu binden. Laut einer aktuellen Studie der SRH Hochschule Heidelberg-Campus werden Investitionen in die eigenen Mitarbeiter zunehmend wichtiger. So bietet etwa Ehrmann freiwillige Arbeitgeber-Leistungen wie zusätzliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld, eine betriebliche Altersvorsorge oder ein Zuschuss zu den Fahrtkosten, aber auch kostenloses Obst und Milchprodukte für alle. Zum 100-jährigen Firmenjubiläum plant das  Oberschönegger Unternehmen auch eine große Feier für die Mitarbeiter – mit einem Kindernachmittag und dem Auftritt einer bekannten deutschen Band, wenn es die Situation wieder zulässt.

„Balance zwischen Sicherheit und Freiheit im Job“

Die Investition in die eigenen Mitarbeiter scheint sich zu lohnen: Elf Jahre beträgt die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit bei Ehrmann – der dienstälteste Kollege arbeitet seit 46 Jahren für die Familienmolkerei. „Natürlich stehen wir mit anderen erfolgreichen und großen Firmen in unserer Region im Wettbewerb um gute Auszubildende“, sagt Ehrmann-Ausbildungsleiter Schmid. Deshalb sei es der Anspruch des Unternehmens, von der ersten Minute an für neue Kollegen da zu sein: „Dazu bieten wir Schulungen und persönliche Betreuung, um jedem neuen Kollegen genau die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit im Job zu geben, die er braucht.“

Personalleiter Stefan Häring

Freu dich auf noch mehr Power für deine Ausbildung

Die Ehrmann Gruppe ist ein sicherer Arbeitgeber und bietet dir alles, was deine erfolgreiche Ausbildung ausmacht: von kompetenten Ausbildern über spannende Projekte bis hin zu besten Übernahmechancen. Dazu kommt eine eigene Ausbildungswerkstatt sowie Vollzeitausbilder – für die optimale Mischung aus Theorie und Praxis. Bewerbungsfrist für den Ausbildungsbeginn 2021 ist September 2020.

Damit liegt Ehrmann im internationalen Trend: Wie der „Peakon Engagement Report 2019“ zeigt, sind Beschäftigte, die von ihrem Arbeitgeber die Freiheit erhalten, selbst Entscheidungen zu treffen, zufriedener in ihrem Unternehmen.

„Wer interessiert und fleißig ist, wird immer Erfolg haben“

„Am besten ist es, bereits während der Schulzeit in verschiedene Unternehmen reinzuschnuppern und Praktika zu machen, um eine Vorstellung davon zu bekommen, was einem am besten liegt“, empfiehlt Industriekauffrau-Azubi Lena-Marie Milz.

Hilfreich sei es auch, die verschiedenen Ausbildungsmessen hier in der Region zu besuchen. Viele Unternehmen bieten auch spezielle Ausbildungstage für Schüler, sagt Ehrmann-Ausbildungsleiter Schmid: „Die Ausbildung ist eine wichtige Station im Leben. Nehmt euch die Zeit und überlegt, was ihr in den nächsten Jahren machen wollt. Fragt die Familie, Freunde und Bekannte, wo sie eure Stärken sehen. Und hört auf euer Bauchgefühl! Wenn das Gesamtpaket stimmt, dann hängt euch rein. Wer interessiert und ‑ fleißig ist, wird immer Erfolg haben.“

Thomas Schmid

Du hast Fragen? Oder möchtest mehr über deine Möglichkeiten bei uns erfahren?

Lerne uns am Ausbildungstag bei Ehrmann in Oberschönegg kennen!

Save the Date: 19.09.2020

Ansonsten ruf einfach kurz durch oder schreib uns. Ganz gleich, ob es um deine Ausbildung bei Ehrmann oder Saliter geht. Wir helfen dir jederzeit gerne weiter und freuen uns dich persönlich kennenzulernen:

Thomas Schmid
Gesamtleiter Ausbildung
08333 301-1374
thomas.schmid@ehrmann.de

Markus Anders
Leiter Ausbildung Produktion
08333 301-1375
markus.anders@ehrmann.de

Markus Anders
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