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Ulm

28.05.2016

An der Uni Ulm entsteht ein neuer Sportplatz

An der Uni entsteht eine neue Freisportfläche. Zur Freigabe des ersten Bauabschnitts gab es ein Torwandschießen. Auch Uni-Präsident Michael Weber versuchte sich daran.
Bild: Elvira Eberhardt/kiz

Im Norden Ulms entsteht ein neues Spielareal direkt neben der bestehenden Halle. Zum Baubeginn gab es ein Torwandschießen.

Bei „Fritz-Walter-Wetter“, also Regen, wurde der erste Bauabschnitt der neuen Freisportfläche der Universität Ulm freigegeben – mit einem Schuss auf die Torwand. „An der Uni Ulm haben wir bereits ein sehr gutes Umfeld für Forschung und Lehre. Aber es fehlte noch ein Rasensportplatz, der das Angebot des Hochschulsports ergänzt und Studierenden wie Beschäftigten eine weitere Möglichkeit bietet, Ausgleich zu Arbeit und Studium zu finden“, sagte Uni-Präsident Professor Michael Weber und deutete den Dauerregen als gutes Omen für viele erfolgreiche Spiele.

In unmittelbarer Nähe der von Uni und Stadt gemeinsam betriebenen Sporthalle Nord können voraussichtlich ab Mitte 2017 Studierende und Bedienstete Fußball oder auch Hockey und weitere Feldsportarten spielen. Das Spielareal aus Naturrasen wird die übliche Größe eines Fußballfelds von 68 mal 105 Meter haben.

Beim Torwandschießen ließen es sich auch Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch sowie die Vertreter des Hochschulsports, der Stadt Ulm, des Ulmer Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg sowie die Landschaftsarchitekten aus Berlin und München nicht nehmen, ihr fußballerisches Talent zu testen – wenn auch mit überschaubarem Erfolg. Das Land Baden-Württemberg fördert den Bau des neuen Spielfelds mit 600000 Euro. Im Sommer rücken die Planierraupen an. Mit dem Bau der 2003 eingeweihten Sporthalle Nord war ursprünglich der Ausbau von Freisportanlagen mit Rasenspielfeld, Kleinspielfeld, Beachvolleyball- und Tennisplätzen geplant. Ein entsprechender Bebauungsplan liegt vor. Das einzige vorhandene Kleinspielfeld fiel einer Baustelleneinrichtungsfläche zum Opfer.

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