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Neu-Ulm

10.02.2014

Andrea Berg feiert Megaparty

Bei ihrem Auftritt in der Ratiopharm-Arena wurde Andrea Berg rund eine Viertelstunde lang auch von zehn „Elfenkindern“ der Tanzschule „Ten-Dance“ aus Ulm, Neu-Ulm und Illertissen begleitet.
Bild: Roland Furthmair

Die beliebte Schlagersängerin präsentiert in Neu-Ulm ihre großen Hits und erobert die Herzen der Zuschauer.

„Atlantis lebt“ – zumindest fast drei begeisternde Stunden lang – in der total ausverkauften Ratiopharm-Arena in Neu-Ulm. Andrea Berg, Deutschlands erfolgreichste Schlagersängerin mit der unverkennbaren Stimme, entführte die mehr als 5000 Besucher in atemberaubenden Outfits und spektakulären Wassershows in die magische Tiefseewelt, in ihr „ganz eigenes Atlantis“.

Die mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnete Künstlerin hatte nicht nur ihre eigene Band mitgebracht, mit Tänzerinnen und Tänzern samt Begleitchor garantierte ein Dutzend Mitwirkender ein Livekonzert der Extraklasse mit vielen Überraschungen.

Die Bühne, am Kopfende mit wuchtigem Säulenreich, vielen Treppen und maritimem Dekor, reichte bis zur Hälfte des Innenraums und bot allen optimale Sicht – auch den Stehplatzfans rund um die mystische Traumwelt.

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5000 Besucher

Mit „Atlantis lebt“, „Kilimandscharo“, „Wenn du mich willst“ oder „Glaub’ mir, ich sterbe nicht noch mal“ präsentierte Andrea Berg von Beginn an genau das, worauf die 5000 Besucher warteten. Ein paar neue Schlager, auch mal was Ruhiges, eine lokale Einlage mit den kleinen „Neu-Ulmer Tanzschul-Elfen“ kam ebenso gut an wie der Dialog über Alltägliches mit der mannsgroßen Schildkröte namens „Sushi“.

Schon vor der Pause ließen aufwendige Pyrotechniken und sogenanntes Videomapping staunen, wobei Bilder nicht nur auf Leinwände, sondern auch auf Gegenstände und Zuschauer projiziert werden. Durch die Tiefenwirkung mit einmaligen 3-D-Effekten regnete es mal Rosen, mal Glitter, nur das Wasser war immer echt, aber diese Duschen blieben den Akteuren auf der Bühne vorbehalten. Das bekam als Erster der von Andrea Berg ausgeguckte 23-jährige Neu-Ulmer Torsten zu spüren, der als ihr „persönlicher Poseidon“ seinen Bühnenauftritt bekam, der jedoch mitsamt spärlich bekleideter Nixen jäh in einer kalten Dusche endete.

Konzert wurde zur Megaparty

Mit vielen ihrer Klassikern, unermüdlich im Dialog mit dem Publikum, steigerte sich im zweiten Teil das Konzerthighlight zur Megaparty. Wo ein freies Plätzchen war, wurde getanzt, 5000 Kehlen bildeten einen Begleitchor, der die Bundesverdienstkreuzträgerin (für langjährige Hospizarbeit) sichtlich berührte und auch an ihre Anfangszeiten erinnerte: „So habe ich mir das immer gewünscht, als Musik mit Freunden hat alles angefangen und wir sind einst durch Kneipen und Festzelte gezogen. Und jetzt darf ich hier wieder Musik mit Tausenden Freunden machen.“

Dass sie die mystische Traumwelt Atlantis herrlich findet und dabei den „geilsten Job der Welt“ machen darf, ist auch Indiz genug, mit internationalen Popstars auf Augenhöhe zu sein. Noch mehr Partystimmung mit den Hits der 70er- und 80er-Jahre brachte das versunkene Inselreich vollends zum Kochen. Nach ausgiebiger Zugabe endete nach knapp drei Stunden ein unvergessliches Erlebnis mit dem bekanntesten Untreuehit der Sängerin: „Du hast mich tausendmal belogen“. Übrigens einer der meistgewünschten Titel bei „Goldenen Hochzeiten“, wie Andrea Berg schmunzelnd sagt.

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