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Planung

07.05.2019

Anwohner fordern mehr Parkplätze

18 Wohnungen sollen an der Weißinger Straße gebaut werden. Doch das Thema Parkplätze ist ein Streitthema.

Bei einem Sozialbauprojekt hatten die Elchinger Gemeinderäte beschlossen, von der Satzung abzuweichen. Doch das ärgert einige Bürger – und sie verfassen eine Petition

Die Entscheidung der Elchinger Gemeinderäte, die Stellplatzsatzung für eine geplante Wohnanlage auf dem Grundstück „Obere Mühlau“ in Unterelchingen zu lockern, kommt bei den Anwohnern nicht gut an: Sie befürchten eine Verschlimmerung der bereits jetzt angespannten Parkplatzsituation. Deshalb haben sie eine Petition verfasst und an die Gemeinderäte geschickt.

Wie berichtet, müssten für jede der 18 Wohneinheiten auf dem Grundstück an der Kreuzung Am Seegraben und Weißinger Straße laut gemeindeeigener Satzung zwei Parkplätze eingeplant werden. Um den Kostenrahmen des sozialen Wohnbauprojektes gering zu halten, schlugen die Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung aber vor, die geforderte Anzahl von zwei- auf einen Stellplatz herabzusetzen. Dieser Änderung stimmte am Ende die Mehrheit des Gemeinderats zu.

Die Anwohner des Gebiets „Weißinger Straße/Am Seegraben/Mühlauweg“ sehen das aber „äußerst kritisch“ und fordern die Räte auf, die bestehende Stellplatzsatzung für das neue Bauprojekt doch nicht zu ändern. Denn bereits jetzt sei die Parkplatzsituation angespannt – und das, obwohl das Neubaugebiet erst teilweise bewohnt sei. „Zahlreiche Mitarbeiter der Firmen des angrenzenden Industriegebiets parken tagsüber in unserem Wohngebiet. Die wenigen öffentlichen Stellplätze in der Straße „Am Seegraben“ sind dadurch in der Regel belegt“, schildern die Bürger die Lage.

Zudem parkten einige Autos „wild“ in den angrenzenden Straßen „Mühlauweg“ und „Am Seegraben“. Durch die Änderung der Satzung auf einen Stellplatz pro Wohneinheit würde „im Zusammenhang mit dem angrenzenden Industriegebiet eine chaotische Parkplatzsituation entstehen“, schreiben die Anwohner und kommen zu dem Schluss: „Dies könnte zu unübersichtlichen Straßenverhältnissen und dadurch Gefährdungen insbesondere für die zahlreichen Kinder des Wohngebiets führen.“ (az)

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