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17.04.2019

Astrid Birkholz will zu den Grünen

Astrid Birkholz

Sendener UBG-Rätin wechselt bei der Wahl 2020 die Liste

Die Sendener UBG-Stadträtin Astrid Birkholz will bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr in Senden auf der Stadtratsliste der Grünen antreten. Das teilte sie gestern im Gespräch mit unserer Redaktion mit.

Bereits zu Beginn des Jahres habe sie sich überlegt, sich künftig einer anderen Partei anzuschließen, denn es sei klar, dass die UBG (Unabhängige Bürgergemeinschaft) keine eigene Kandidatenliste öffnen werde, sagt Birkholz. Das sei schon wegen der Größe von nur zwei Mitgliedern gar nicht erst infrage gekommen, so Birkholz. Das Angebot der Sendener Grünen, auf deren Liste anzutreten, habe sie nun angenommen, „weil es die Partei ist, mit der ich mich am meisten identifizieren kann“, sagt die Stadträtin.

Sie war 2014, ebenso wie UBG-Kollege Arne Sandberg, ursprünglich für den Verein BiSS in den Stadtrat gewählt worden und 2015 nach internen Querelen aus der damals vierköpfigen BiSS-Fraktion ausgetreten. Seither bildeten Sandberg und Birkholz die UBG. Einen Fraktionswechsel während der laufenden Wahlperiode werde es nun aber nicht geben, kündigt die Aufheimerin an. Sie werde ihr Mandat bis zu den Kommunalwahlen 2020 in jetziger Form für die UBG fortführen.

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Sie habe nicht die Absicht, bei Bündnis 90/Die Grünen einzutreten, berichtet Birkholz. Das sei auch keine Bedingung, erklärt Grünen-Fraktionschef Helmut Meisel auf Nachfrage, „wir hatten immer Listenkandidaten dabei, die keine Parteimitglieder waren“. Auch die jetzige Grünen-Stadträtin Nicole Rinke hat kein grünes Parteibuch. „Wir freuen uns natürlich über den Neuzugang“, sagt Meisel.

Fraktionskollege Arne Sandberg hat sich unterdessen noch nicht endgültig entschieden, ob und für wen er bei den Wahlen kandidiert. Er hatte bereits im Februar erklärt, seine Entscheidung von einem möglichen Bürgermeister-Gegenkandidaten abhängig zu machen und unter einer weiteren Ägide des jetzigen Verwaltungschefs Raphael Bögge keinesfalls mehr im Stadtrat tätig sein zu wollen.

Dabei bleibe es auch weiterhin, sagt Arne Sandberg nun auf Nachfrage. Er werde mit seiner Entscheidung bis zur Bekanntgabe alternativer Bürgermeisterkandidaten warten. (ahoi)

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