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18.01.2019

Ausgezeichnete Forschung aus Ulm

Blick auf das Ulmer Zentrum von Forschung und Lehre.
Bild: Alexander Kaya

Wer mit Forschungs- und Lehrbonigeehrt wurde

Mit Forschungs- und Lehrboni ehrt die Universität Ulm alljährlich Nachwuchswissenschaftler sowie engagierte Dozentinnen und Dozenten. Bei einer Feierstunde am Donnerstag wurde in der Villa Eberhardt außerdem der Lehrforschungspreis der Medizinischen Fakultät vergeben. Nach ihrer erfolgreichen Weiterbildung erhalten elf Lehrende der Uni Ulm darüber hinaus Zertifikate für Hochschuldidaktik.

Die Forschungsboni zu je 10000 Euro werden von der Universität Ulm und der Ulmer Universitätsgesellschaft (UUG) finanziert. Sie sollen den Preisträgern als „Anschubfinanzierung“ helfen, selbstständig Forschungsanträge zu stellen. Übergeben werden die beiden Forschungsboni von UUG-Vorstand Manfred Oster und Professor Joachim Ankerhold, Vizepräsident der Universität für Forschung.

Mit einem Forschungsbonus ausgezeichnet wird Dr. Ish Dhand vom Institut für Theoretische Physik. Der gebürtige Inder befasst sich mit sogenannten Tensornetzwerken und deren Anwendungen für die Quanteninformationsverarbeitung. Dhand hat selbst entwickelte theoretische Konzepte erfolgreich in die experimentelle Forschung übertragen.

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Die Neurobiologin Dr. Sarah Elisabeth Pfeffer beschäftigt sich mit der Fortbewegung und der Navigation von Wüstenameisen. Außerdem untersucht sie, welchen Einfluss Pestizide auf das Verhalten von nützlichen Insekten haben. Dafür erhält Pfeffer den zweiten Forschungsbonus.

Die Lehrboni (je 2000 Euro) übergab die Vizepräsidentin für Lehre, Professorin Olga Pollatos, an besonders engagierte Dozenten. Unter anderem haben die Studierenden Vorlesungen in Mikro- und Makroökonomik oder einen „Fledermauskurs“ für die Auszeichnung vorgeschlagen.

Den Lehrforschungspreis in Höhe von 2500 Euro der Fakultät für Medizin erhalten Friederike Hasselblatt und PD Dr. Anja Böckers, beide vom Institut für Anatomie und Zellbiologie. Die Geehrten haben in ihrer Forschungsarbeit den Ist-Zustand der Anonymisierung von Körperspendern im deutschsprachigen Raum untersucht. (az)

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