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Witzighausen

19.10.2019

Bürgerversammlung: Witzighauser haben keine Sorgen

Die Wohnungen der SWSG werden gut angenommen und auch der Dorfladen soll in Witzighausen bald eröffnen.

Bürgermeister Raphael Bögge stellt die aktuellen Projekte im Ort vor, Fragen kommen jedoch keine auf.

Die Witzighausener haben im Moment offenbar wenig an ihrem Ortsteil auszusetzen – diesen Eindruck vermittelte jedenfalls die jüngste Bürgerversammlung in der Gemeinschaftshalle. Rund 60 Zuhörer waren zu diesen Termin gekommen, Fragen oder Anliegen an Bürgermeister Raphael Bögge und die Stadtverwaltung hatte aber keiner von ihnen.

So blieb es bei dem Bericht des Rathauschefs, der sich unter anderem beim Thema sozialer Wohnungsbau auf Witzighausen bezog. Schließlich befindet sich dort das erste Bauprojekt der Städtischen Wohnungs- und Städtebaugesellschaft SWSG. Im Wohngebiet „Gänsäcker West“ an der Illerberger Straße sollen bis zum Jahresende 32 Wohneinheiten fertig sein. Die ersten Mietverträge beginnen ab dem 1. Februar, berichtete Bögge. Das Gros der Wohneinheiten, die zwischen zwei und fünf Zimmer haben, sei schon belegt. „Wir haben noch drei Wohnungen, die nicht vermietet sind“, sagte Bögge auf der Versammlung. Die effektive Grundmiete beträgt – dank Zuschüssen – fünf Euro pro Quadratmeter. Für die Vermietung ist die Wohnungsbaugesellschaft zuständig.

Der Dorfladen soll im Januar 2020 öffnen

Im Erdgeschoss des Neubaus arbeiten Freiwillige zudem an der Einrichtung des Dorfladens Witzighausen, der nach Bögges Angaben und gemäß einem Banner vor dem Laden im Januar 2020 eröffnet werden soll. Bögge betonte, dass die Genossenschaft, die den Dorfladen betreiben wird, sich noch über weitere Anteilseigner freuen würde. Das nächste Projekt der SWSG ist bereits in Vorbereitung, es wird nahe dem Altenheim „Haus Konrad“ in Ay errichtet. 70 Wohnungen sind dort geplant.

Am bereits generalsanierten Kindergarten in der Witzighausener Veilchenstraße wiederum wird seit April ein zusätzlicher Mehrzweckraum angebaut, da der bisherige jetzt als Gruppenraum dient. Der Anbau soll noch in diesem Winter fertig werden, so Bögge, die Kommune rechnet für die gesamte Maßnahme mit Kosten von 3,8 Millionen Euro. Die Kinder sind von ihrem provisorischen Gruppenraum in der Gemeinschaftshalle bereits wieder in den Kindergarten umgezogen.

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