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24.03.2015

Der RSV will investieren

Vorsitzender Rainer Schwarz mit den Geehrten des RSV Wullenstetten: Brigitte Bach, Hans Hofmann, Gertrud Hofmann, Josef Gass und Wilhelm Richter. Ganz rechts der neue zweite Vorsitzende Helmut Herchel.
Bild: Angela Häusler

Sportler aus Wullenstetten verfolgen Pläne für eine Tennishalle weiter

Größere Investitionen hat sich der RSV Wullenstetten für die nächsten beiden Jahre vorgenommen: Nicht nur Spinning-Räder sollen angeschafft werden, sondern im Jahr 2016 auch eine Überdachung für einen der Tennisplätze auf dem Vereinsareal. Geschätzte 150000 Euro wird die hallenartige Konstruktion kosten, die künftig bessere Trainingsmöglichkeiten eröffnen soll. In der Jahreshauptversammlung stimmten die Mitglieder den Plänen zu.

Mit attraktiverem Sportangebot neue Mitglieder anziehen, das hat sich das Führungsteam des RSV nun auf die Fahnen geschrieben. In den Reihen des Vorstands gab es in den letzten Monaten zwei Neuzugänge: Bereits im vergangenen Jahr wurde das seit Längerem unbesetzte Amt des dritten Vorsitzenden mit Frank Teupke besetzt.

Erst Anfang März rückte Helmut Herchel kommissarisch auf den Platz des ausgeschiedenen stellvertretenden Vorsitzenden Peter Wenzel nach. Er habe vor, dem Verein neue Impulse zu geben, erklärte Herchel den rund 40 anwesenden Mitgliedern, wolle an der sportlichen Entwicklung des Vereins arbeiten sowie Kommunikation und Mitgliederwerbung verstärkt in den Blick nehmen.

„Wir haben jetzt endlich wieder einen voll besetzten Vorstand“, freute sich Vorsitzender Reiner Schwarz. In der nächsten Zeit komme es darauf an, die Attraktivität des RSV zu steigern, um die Mitgliederzahlen zu erhöhen. Bereits seit Jahren hat sich deren Anzahl bei rund 950 eingependelt. Während der Anteil der Kinder und Jugendlichen gesunken ist, verbuchten die Sportler in den letzten Jahren einen Anstieg bei den Über-40-Jährigen sowie den Senioren.

Hinsichtlich der finanziellen Zuschüsse mache sich sowohl der Mitgliederrückgang als auch der Schwund bei den Übungsleitern empfindlich bemerkbar, so Schwarz. Der RSV suche derzeit dringend weitere Übungsleiter, habe zum Anfang des Jahres seine Entschädigung für Übungsleiter leicht erhöht, um zusätzlichen Anreiz zu schaffen. Immerhin: Die Kasse des Hauptvereins ist im Plus, verbuchte im vergangenen Jahr mehr Einnahmen als geplant. „Wir haben uns in den letzten Jahren sehr gut gehalten“, so Kassierer Steffen Baumgartner über die stabile Finanzlage.

2014 sparte der RSV nach dem Umstieg auf eine Gasheizung bei den Heizkosten Geld ein. Als „Fehlinvestition“ bezeichnete Schwarz hingegen den Einbau einer neuen Lüftungsanlage in den Umkleiden, die sich als zu schwach erwiesen habe. Ein Anwalt werde nun die Ansprüche des Vereins klären.

Unter anderem wurde in den letzten Monaten ins Vereinslokal investiert, nun sollen die Reparatur der Laufbahn und der Kauf der Spinning-Räder folgen, die sich die Radabteilung wünscht. Bedingung für die Trainingsgeräte sei aber ein erfolgreiches Vatertagsfest im Mai, so Schwarz, „sonst haben wir kein Geld dafür“. Geplant ist dieses Fest samt Partynacht am 14. und 15. Mai.

In der Abstimmung über den Bau der Tennishalle waren fast alle Mitglieder dafür, die Pläne weiterzuverfolgen. Die zeltartige Konstruktion würde den Tennisspielern ihr Training auch im Winter und bei schlechtem Wetter ermöglichen, ohne dass Hallenmieten bei anderen Vereinen anfallen.

Die Überdachung, hoffte Abteilungsleiterin Rita Stoll, könnte mit 60000 Euro von Sportverband und Stadt bezuschusst werden, nötig wäre dann noch ein Kredit über 90000 Euro. Zunächst aber muss der Bauvoranfrage nach der Stadt Senden auch noch das Landratsamt zustimmen. (ahoi)

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