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Pfaffenhofen

25.07.2020

Doch keine Infotafeln an den Bushaltestellen in Pfaffenhofen?

Hier wird zum Test eine digitale Infotafel aufgestellt.
Bild: Stefan Kümmritz

Plus Der Marktgemeinderat Pfaffenhofen bespricht, ob die geplanten Anzeigentafeln überhaupt Sinn ergeben und sieht sich das Konzept für den Kindergarten in der Alten Schule an.

Die Pläne für den Neubau des Kindergartens St. Monika an der Pfaffenhofer Hauptstraße sowie der Umbau beziehungsweise die Sanierung der Alten Schule zuvorderst für eine Kinderkrippe sind letztlich trotz einer gewissen Unsicherheit bei der Parkplatzfrage bei den Markträten auf uneingeschränkte Zustimmung gestoßen.

Bei ihrer Sitzung am Donnerstagabend in der Aula der Hermann-Köhl-Schule ließen sie sich vom Architektenbüro Spiegler-Schmitt in die Details der Planung einführen. Zwar hatte es den Entwurf schon im Mai 2019 präsentiert, da sich der Marktrat aber im Frühjahr neu formiert hat, erschien es sinnvoll, noch einmal ausführlich über das Bauvorhaben zu informieren.

Pfaffenhofen: Viele Fragen zum geplanten Kindergarten in der Alten Schule

Fragen hatten die Markträte vor allem zum Entwurf Kindergarten/Alte Schule. Planer Sebastian Schmitt erklärte das Projekt, wobei er auf mehrere Punkte explizit hinwies. So wird der Kindergarten neu gebaut und durch einen Zwischenbau, in dem Treppenhaus und Fahrstuhl untergebracht sind, an die Alte Schule angebunden, in der eine Kinderkrippe eingerichtet wird. Beide zusammenhängende, dann mit einer Fußbodenheizung ausgestattete Gebäude sind barrierefrei und es gibt für alle Bereiche, so auch fürs Jugendhaus im Kellergeschoss, separate Eingänge.

Laut Bedarfsplan der Gemeinde sind in der Kinderkrippe 24 und im Kindergarten 100 Plätze vorgesehen. Insgesamt wird das gesamte Projekt 1100 Quadratmeter beanspruchen. Zu diesem gehören auch eine Terrasse im Kindergarten sowie Außenanlagen zum Spielen. Acht Parkplätze wird es auf dem Gelände geben, weitere Parkmöglichkeiten für die Stoßzeiten, wie zum Beispiel morgens auf dem Gelände des benachbarten Supermarkts, sollen geprüft werden. Im Obergeschoss der alten Schule bekommen die Arbeiterwohlfahrt (Awo), die Wanderfreunde und der Liederkranz je einen großen Raum, im Dachgeschoss der Musikverein und die Fotofreunde.

Digitale Fahrplan-Infotafel wird in Pfaffenhofen getestet

Baubeginn soll im Frühjahr 2021 sein, die am Bau respektive der Sanierung einzusetzenden Firmen wurden bereits angesprochen und an sie sollen dann Ende des Jahres die Arbeiten fest vergeben werden. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden nach heutigem Stand knapp fünf Millionen Euro betragen, 2022 soll es fertiggestellt sein. Im Hauhalt der Marktgemeinde wurde dieser Betrag bereits festgelegt.

Bereits ein Beschluss wurde beim zweiten Tagesordnungspunkt „Installation von dynamischen Fahrgast-Informationstableaus an Bushaltestellen im Zuge des barrierefreien Umbaus“ gefasst. Nach lebhafter Diskussion der Räte infolge neuer Erkenntnisse kamen die meisten Markträte zur Auffassung, dass das Anbringen derartiger Tafeln höchstens an stark frequentierten Haltestellen sinnvoll sei, solange es kein anderes als das bestehende Busverkehrskonzept gebe. Stark frequentierte Bushaltestellen gebe es in Pfaffenhofen und in den Ortsteilen aber kaum.

Dem schloss sich dann auch Bürgermeister Sparwasser an, der ursprünglich für eine Installation an allen Haltestellen plädiert hatte, und so beschloss der Marktrat bei drei Gegenstimmen, dass nur am Rathaus/Kirchplatz erst einmal als Test eine solche digitale Anzeigentafel, die zum Beispiel Abfahrtzeiten und Verspätungen aktuell anzeigt, angebracht werden soll. Vorsorglich soll im Rahmen des barrierefreien Umbaus der zu sanierenden Haltestellen ein Leerrohr für die nötigen Anschlüsse installiert werden.

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