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31.03.2015

Feuerwehr plant große Einweihung

Innenausbau am Aufheimer Gerätehaus hat begonnen und soll im Sommer fertig sein

Beim Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Aufheim hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. Die Floriansjünger, die sich an dem Vorhaben in Eigenleistungen beteiligen, haben am vergangenen Wochenende mit dem Innenausbau begonnen. Derzeit stehen Scheinerarbeiten auf dem Plan, berichtete Zweiter Kommandant Christian Kuschel bei der Jahresversammlung der Ortsteilwehr.

„Unser traditionelles Grillfest wird heuer ein Einweihungsfest“, sagte Bernhard Görthofer, Vorsitzender des 161 Mitglieder starken Feuerwehrvereins. Zwei Tage lang wollen die Aufheimer ihren Neubau im Sommer feiern, am 4. und 5. Juli soll die Sause über die Bühne gehen. Sowohl das Gerätehaus als auch ein neu angeschafftes Mannschaftsauto werden dann offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Ausgaben von rund 30000 Euro kommen jetzt für die Anschaffung eines neuen Mannschaftswagens auf den Verein zu, „er ist unabdingbar“, so Görthofer, das vorige Modell stamme bereits aus dem Jahr 1989. Einnahmen erzielte der Verein im vergangenen Jahr unter anderem beim Schafkopfturnier und der Verpflegung der Besucher beim Maibaumstellen. Ein Rekordergebnis habe man bei der Schrottsammlung erhalten, so Görthofer. Zufrieden war auch Kassierer Michael Rüd – der Verein sei trotz der anstehenden Ausgaben für die nächste Zeit finanziell gut aufgestellt.

Die aktuell 48 aktiven Feuerwehrleute absolvierten im vergangenen Jahr 20 Einsätze – 16 davon waren technische Hilfeleistungen. Dazu kamen Übungen und Lehrgänge vom Truppenführer bis zu Motorsägenkursen sowie erfolgreiche Leistungsprüfungen. Höhepunkt im Jahr 2014 sei auch für die Aktiven der Spatenstich zum Gerätehaus gewesen, berichtete stellvertretender Kommandant Kuschel. „Wir werden da noch einige Arbeitseinsätze leisten“, kündigte er an, „jetzt geht es erst richtig los.“ Auch zahlreiche freiwillige Helfer arbeiten beim Vorbereiten mit. Die Ausstattung des neuen Mannschaftswagens soll bis Juli angepasst sein. Geübt werden müsse außerdem das in Senden neu vorgestellte Atemschutzrettungskonzept, 2015 gebe es viel zu tun, so Kuschel. Viel Engagement herrscht auch in der Jugendgruppe, die im vergangenen Jahr unter anderem am Kreisjugendfeuerwehrtag und der Spendenaktion „Das Allgäu packt’s“ teilnahm. Die Feuerwehren der Stadt würden nach und nach mit modernen Fahrzeugen ausgestattet, betonte Bürgermeister Raphael Bögge, die Kommune investiere dafür in diesem Jahr 720000 Euro, und auch die Schutzkleidung müsse auf den neuesten Stand gebracht werden. Zumal die Aufheimer im Sommer „das modernste Feuerwehrhaus der Stadt“ bekämen. (ahoi)

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