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Senden

12.01.2020

Herrenloser Hund löst Großeinsatz in Senden aus

Ein herrenloser Hund löste einen Großeinsatz in Senden aus.

Kurioser Einsatz: Polizei, Tierheim und Feuerwehr suchen den ganzen Tag über nach dem Hund, der immer an anderen Orten auftaucht.

Ein herrenloser Hund hat in Senden einen Großeinsatz ausgelöst. Wie die Polizei meldet, hat eine Zeugin den Hund am Freitag gegen 12.45 Uhr im Bereich der Illerstraße entdeckt.

Der Einsatz entwickelte sich nach und nach zu einem kuriosen: Als die Polizei vor Ort eintraf, konnte sie keinen Hund mehr finden. In der nächsten Zeit wurde das Tier immer wieder im Bereich Waldbaggersee, Kleingartenanlage, Alte Weberei, Wohngebiet Dillmannstraße und Illerdamm gesichtet. Der Hund lief jedoch jedes Mal weg, wenn man sich ihm näherte - ein Einfangen war deshalb nicht möglich.

Der Hund lässt sich nicht einfangen

Da das optische Erscheinungsbild des Hundes darauf schließen ließ, dass es sich möglicherweise um einen Kampfhund handeln könnte, wurden weitere Kräfte von Polizei und Feuerwehr hinzugezogen. Auch das Tierheim Weißenhorn, ein Jäger und Tierarzt wurden in den Einsatz mit eingebunden. Die Feuerwehr Senden nahm sogar eine Drehleiter zur Hilfe, um nach dem freilaufenden Hund Ausschau zu halten.

Erst gegen Abend konnte der Hundehalter ermittelt werden. Diesem gelang es seinen Hund anzulocken und ihn wieder an die Leine zu nehmen. Zu Zwischenfällen mit anderen Tieren oder gar Menschen ist es jedoch nicht gekommen, eine konkrete Gefahr habe letztendlich wohl nicht bestanden. Der Hundebesitzer wird sich nun für den verursachten Großeinsatz verantworten müssen, teilt die Polizei mit. (az)

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