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Ulm

27.02.2014

Im Eiltempo zur Neubaustrecke

Bis die Züge auf der Neubaustrecke rollen, wird es noch bis mindestens 2021 dauern.
Bild: Holger Hollemann

Die Bahn kommt beim Bau der Trasse von Ulm nach Wendlingen schneller voran als geplant.

Wie eine Projektsprecherin mitteilt, könnte die Trasse nach derzeitigem Stand der Dinge ein Jahr früher als geplant fertig sein. Ursprünglich wurde das Jahr 2021 als Termin der Fertigstellung genannt. Auch was die Kosten angeht, gibt es gute Nachrichten: Derzeit liege man zehn Prozent unter den Gesamtkosten von 3,36 Milliarden Euro für die Neubaustrecke.

Die Bahn klopft sich quasi per Pressemitteilung selbst auf die Schulter: „Die Neubaustrecke führt auch durch geologisch anspruchsvolle Gebiete, auch hier gibt es zahlreiche Artenschutzfragen. Und doch ist es den gleichen Planern der Bahn hier gelungen, schneller und kostengünstiger voranzukommen, als geplant.“ Betont wird bei der Bahn dabei, dass dies nicht bedeute, dass früher Züge über die Neubaustrecke rollen. Vielmehr gibt es nun zusätzliche Puffer für „Stuttgart 21“.Wie bereits seit jeher ausgeführt, handle es sich bei Stuttgart 21 und der Neubaustrecke um ein Gesamtprojekt. Es werde also kein Teilbereich separat in Betrieb gehen. „Gleichwohl sind wir froh, dass wir 7,5 Jahre vor Inbetriebnahme auf der Neubaustrecke in einer solch komfortablen Situation sind“, sagt die Sprecherin. Der zusätzliche Terminpuffer sei eine zusätzliche Sicherheit für die Inbetriebnahme 2021.

Rund um den Umbau des Stuttgarter Kopfbahnhofs ist allerdings die Rede von „großen Risiken“ hinsichtlich der Einhaltung des ursprünglichen Plans, 2021 fertig sein zu wollen.

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Rund um den Ulmer Hauptbahnhof sind die Bauarbeiten des Milliardenprojekts längst zu sehen. Und jeden Tag kann theoretisch ein Baustopp drohen: Der Ulmer Hauptbahnhof und das Bahnhofsumfeld wurde im 2. Weltkrieg besonders stark bombardiert. Unterhalb der Kienlesbergstraße werden deswegen wie berichtet die Flächen noch bis Ende März auf etwaige Blindgänger untersucht.

In Ulm wird die Neubaustrecke an den Hauptbahnhof angebunden. Dessen nördlicher Bereich liegt dabei teilweise im Abschnitt Albabstieg. Nach der Kampfmittelsondierung wird die Einrichtung des Baufelds für das Portalbauwerk des Albabstiegtunnels fortgesetzt.

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