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26.11.2019

Konzert: Der wilde Westen fängt hinter Aufheim an

Schon optisch wurde das Publikum in der Bürgermeister-Jehle-Halle auf das Programm unter dem Titel „Wild Wild West in Aufheim“ eingestimmt.
Foto: Angela Häusler

Alle drei Orchester der Dorfmusikanten Aufheim bieten beim Jahreskonzert ein Programm voller Reminiszenzen an Cowboys, Indianer und die weite Prärie.

Pferdehufe, Klapperschlangen und ratternde Züge haben am Samstagabend in der Bürgermeister-Jehle-Halle Westernstimmung verbreitet. Mit dem Motto „Wild Wild West in Aufheim“ hatten die Dorfmusikanten ihr Jahreskonzert überschrieben. Das Programm war gespickt mit musikalischen Reminiszenzen an Zeit und Geschichten von Cowboys, Indianern und ausgedörrter Prärie.

Kakteen, Saloon-Schwingtüren, Stroh und Plüschpferde boten die Dorfmusikanten als Dekoration auf, um ihr Publikum schon optisch auf das Programm einzustimmen, das alle drei Orchester des Vereins gemeinsam gestalteten. Und keines tanzte aus der Reihe: Schon die Anfängergruppe hatte sich mit „Checkpoint“ und „Sun Calypso“ zwei westerntaugliche Stücke ausgesucht, die sie unter Leitung von Bernhard Ott souverän vortrug. Und auch die Romanze „Giudita“als Zugabe kam beim Publikum gut an.

Auch die Zugabe "Moment for Morricone" hatte es in sich

Den letzten Auftritt mit ihrem gewohnten Dirigenten Rani Rezek begingen die Musiker der Jugendkapelle Wita. Rezek hatte das Ensemble, das sich aus Mitgliedern der Musikvereine Aufheim, Wullen-stetten und Illerberg/Thal zusammensetzt, zwölf Jahre lang angeführt. Er übergab den Taktstock an Nachfolgerin Franziska Schweikhart – und trat außerdem als Solist auf: Beim spannungsreichen Stück „Rio Bravo“ von Dimitri Tiomkin. Auch die vielfarbige Klangmalerei „The Great Locomotive Chase“ von Robert W. Smith gehörte zum routiniert vorgetragenen Programm der Jugendlichen, ebenso wie ein gesungenes Stück: der Klassiker „Take me Home, Country Roads“.

Mit der berühmten Titelmelodie zur Westernserie „Bonanza“ stiegen die Dorfmusikanten in ihr Programm ein. Mit weiteren Filmsongs schwang die Kapelle musikalisch das Lasso: Den Musikern gelangen unter Dirigent Alexander Menth lebhafte Interpretationen von Ennio Morricones amüsantem Thema aus dem Spaghetti-Western-Hit „My name is nobody“ und John Williams’ anspruchsvollem Werk „The Cowboys“. Aber auch die Zugabe hatte es in sich: Das Medley „Moment for Morricone“ lieferte einen ganzen Strauß an Westernmelodien und Filmerinnerungen an Helden und Halunken mit Cowboyhut und gezückter Kanone. Dafür gab es auch viel Applaus. (ahoi)

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